15.09.2016, 09:10 Uhr

Lattenbachmure schreckte Pians

Die Lattenbachmure hat eine Brücke sowie angrenzende Häuser beschädigt.

Nach dem heftigen Unwetter ging auch die gefürchtete Lattenbach-Mure ab. Pians kam aber trotz einiger Schäden mit einem blauen Auge davon.

PIANS (otko). Das schwere Unwetter am Samstagabend mit Hagel und Starkregen hat auch zum Abgang der gefährlichen Lattenbachmure geführt. Auch hier war ein Einsatz der FFW Pians unter Kommandant Markus Leitner notwendig. Anrainer mussten evakuiert werden. "Wir sind aber mit einem blauen Auge davongekommen", bilanziert Bgm. Harald Bonelli am Mittwoch.
Der Lattenbach hat laut dem Dorfchef rund 30.000 Kubikmeter Geröll in die Sanna gespült. Beim Murenabgang wurde bei der letzten Lattenbachbrücke das Geländer zerstört. "Die zweite Welle, die auf die erste Mure getroffen ist, hat Steine durch die Luft geschleudert und zu Schäden an Hausdächern geführt. Zudem wurden durch Geröll und Schlamm, das über die Schutzmauer geschwappt ist, Hausfassaden und Gärten beschädigt", schildert der Dorfchef. Neben weiteren Flurschäden gibt es nach wie vor im Abwasserkanal noch größere Probleme. "Wir mussten ein Regenüberlaufbecken abpumpen und auch einige Pumpen wurden beschädigt", so Bonelli.
Seit Dienstag wird nun in der Sanna gebaggert und ein Weg zum Abtransport des Materials errichtet. Der ganze Mündungsbereich des Lattenbachs ist verlandet und es drückt die Sanna auf die gegenüberliegende Uferseite. "In meinen Augen ist derzeit der ganze Mündungsbereich bedenklich und wir müssen schauen, dass die Sanna tiefer gelegt wird damit sie mehr Kraft bekommt, um weiteres Material mitzunehmen", betont Bonelli.
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