06.10.2016, 14:59 Uhr

Nahversorger in Perjen kommt: Startschuss für Bau ist gefallen

Der Startschuss für das Projekt "Perjen III" ist gefallen: Arch. DI Florian Mathies, Mag. Dr. Richard Schweisgut, Christoph Pinggera, DI Markus Lechleitner, Harald Schönherr, Bgm. Wolfgang Jörg, Bmst. Klemens Vögele, DI Dietmar Jäger, STR Johannes Schönherr.

Das Wohn- und Geschäftsgebäude in Landeck-Perjen sichert nun auch die Nahversorgung.

LANDECK/PERJEN (joli). Am Mittwoch, 05. Oktober 2016, fiel der Startschuss für die Bauarbeit der neuen Wohnanlage der Alpenländischen "Perjen III" in der Schrofensteinstraße/Kirchenstraße.
Die Alpenländische Gemeinnützige Wohnbaugesellschaft hat bereits 1999 in der Schrofensteingasse in Perjen eine Wohnanlage errichtet. Unmittelbar daneben entsteht nun "Perjen III".
31 Wohn- und drei Büroeinheiten im Rahmen des Projekts bis Mitte 2018 im größten Landecker Stadtteil errichtet. Weiters werden Tiefgaragen- und oberirdische Parkplätze realisiert.
Mit der Errichtung eines miniM-Lebensmittelgeschäftes ziehen Alpenländische, MPREIS und die Stadt Landeck außerdem einen Schlussstrich unter eine langjährige Debatte über die Nahversorgungssituation – die BEZIRKSBLÄTTER berichteten im Oktober 2015 darüber.
„Der Wunsch nach einem Nahversorger ist groß“, weiß der selbst seit über 25 Jahren in Perjen lebende Landecker Bürgermeister, Wolfgang Jörg, im Rahmen der Spatenstichveranstaltung zu berichten. „Deshalb freut es mich ganz besonders, dass heute der Startschuss für die neue Wohnanlage inklusive MPREIS-Filiale fällt.“

Regionale Entwicklung durch leistbaren Wohnraum

Erfreut über den Baubeginn ist auch DI Markus Lechleitner, Geschäftsführer der Alpenländischen: „Für uns ist das Projekt 'Perjen III' etwas ganz Besonderes. Wir realisieren hier leistbaren Wohnraum und leisten gemeinsam mit dem renommierten Tiroler Familienunternehmen MPREIS einen Beitrag zur gesunden Stadtteilentwicklung.“
Wie alle Projekte der Alpenländischen, steht auch „Perjen III“ im Zeichen von Regionalität und Nachhaltigkeit. So wird das rund € 6,8 Mio. schwere Projekt überwiegend mit regionalen Dienstleistern umgesetzt und erfüllt höchste Qualitätsanforderungen bei Planung und Ausführung.
„Insbesondere im Bereich der Energieeffizienz setzten wir auf modernste Technik. Damit schaffen wir nachhaltigen Wohnraum und halten die Heizkosten für die späteren Bewohner möglichst gering, “ so Lechleitner.

Lebensmittelgeschäft vor Ort

Jahrelang war die Nahversorgung genauso für die 2.500 Bewohner in Perjen, wie für den Landecker Gemeinderat, Diskussionsthema. Politische Vorstöße gab es immer wieder, allerdings ohne Erfolg.
In den 60er-Jahren hatte Perjen noch fünf Lebensmittelgeschäfte, zwei Metzgereien, eine Bäckerei und einen Kiosk. Allesamt wurden im Laufe der Zeit geschlossen.
Vor rund zehn Jahren öffnete wieder eine Bäckerei. „Das war wichtig für die rund 2.500 Bewohner. Die Versorgungssituation ist aber bis heute unbefriedigend geblieben. Vor allem Ältere und Menschen mit eingeschränkter Mobilität haben unter der bisherigen Situation gelitten. Durch das miniM-Lebensmittelgeschäft wird die Lebensqualität auch für sie deutlich verbessert“, zeigt sich Bgm. Wolfgang Jörg zufrieden.
Während der Bauphase hofft er auf das nötige Verständnis seitens der Landecker Bevölkerung: „Wichtig wird sein, dass etwaige Probleme direkt und schnell kommuniziert werden. Dafür stehen die Alpenländische als Bauträger und wir als Gemeinde jederzeit zur Verfügung.“

Zeitplan

Baugenehmigung: 20.05.2016 // Baubeginn: 17.10.2016 // Fertigstellung: voraussichtlich Juli 2018.

Daten & Fakten

Bauträger: Alpenländische Wohnbaugesellschaft mbH
Planung: Arch. DI Florian Mathies
Baukosten: € 6.755.000
Wohnfläche (Netto): 2.175,28 Quadratmeter
Geschäftsfläche (Netto): 554,17 Quadratmeter
HWB: 11 = Passivhausqualität
2-Zimmer-Wohnungen: 14
3-Zimmer-Wohnungen: 17
4-Zimmer-Wohnungen: 3
Geschäftseinheiten: 3
Tiefgaragenabstellplätze: 69 (35 für Wohnungen)
Abstellplätze im Freien: 14
Miete in €/m2 Brutto Fl.: 7,92
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