07.12.2017, 14:30 Uhr

Stanz: i+R realisiert Mehrfamilienhaus im Ortsteil Wonne

Das neue Mehrfamilienwohnhaus mit Satteldach nach dem Entwurf der Innsbrucker Architekten Lutz/Amann fügt sich gut in die dörfliche Struktur der 600-Einwohner-Gemeinde Stanz ein. (Foto: i+R Wohnbau)

Innsbru­cker Archi­tekten Lutz/Amann gewinnen Archi­tektur-Wettbe­werb

STANZ. In enger Zusam­men­ar­beit mit der Gemeinde Stanz (Landeck) entwi­ckelt die i+R Wohnbau derzeit ein Mehrfa­mi­li­en­wohn­haus im Ortsteil Wonne. Als Sieger des Archi­tektur-Wettbe­werbs ging das Innsbru­cker Archi­tek­tur­büro Florian Lutz und Daniela Amann hervor. Der Baube­ginn ist im Sommer 2018 geplant.
In der knapp 600-Einwohner-Gemeinde Stanz im Bezirk Landeck entsteht im Ortsteil Wonne ein Mehrfa­mi­li­en­haus. Um die städte­bau­liche Qualität hinsicht­lich der dörfli­chen Struktur und der Topografie des Geländes zu gewähr­leisten, lud der Projekt­ent­wickler und Bauträger i+R Wohnbau fünf Archi­tek­tur­büros aus Vorarl­berg und Tirol zum Wettbe­werb.
„Wir haben beste Erfah­rungen mit Archi­tektur-Wettbe­werben. Die Ergeb­nisse sind von hoher Qualität und stoßen meist auf größere Akzep­tanz. Dazu braucht es eine Jury, in der neben Fachpreis­rich­tern auch die Vertreter der Kommune ein Stimm­recht haben“, sagt Alexander Stuchly, Geschäfts­führer der i+R Wohnbau. Der in Vorarl­berg führende Projekt­ent­wickler und Bauträger ist seit diesem Herbst auch in der Tiroler Landes­haupt­stadt mit einem Büro vertreten.

Innsbru­cker Archi­tek­tur­büro als Sieger

Zum Wettbe­werb geladen waren insge­samt fünf namhafte Archi­tek­tur­büros aus Vorarl­berg und Tirol, von denen zwei Büros durch die Gemeinde Stanz nominiert wurden. Als Sieger ging nach einge­hender Diskus­sion einstimmig der Entwurf der Innsbru­cker Archi­tekten Florian Lutz und Daniela Amann hervor, der archi­tek­to­nisch und städte­bau­lich überzeugte.

Hochwer­tiger Entwurf

Der Sieger­ent­wurf sieht für das 1.348 Quadrat­meter große Grund­stück ein dreige­schos­siges Mehrfa­mi­li­en­haus mit Sattel­dach vor, das gut im ortsbau­li­chen Kontext steht. Insge­samt sollen neun Wohnungen entstehen. „Die Begeg­nungs­zone des Gebäudes als halböf­fent­li­cher Bereich zum Dorf hin orien­tiert, hat eine hohe Qualität“, so ein Auszug aus der Begrün­dung der Jury. Für Bürger­meister Martin Auer „eine überzeu­gende Lösung mit viel Entwick­lungs­po­ten­zial“. Der Wettbe­werb habe eine Palette von Lösungs­mög­lich­keiten hervor­ge­bracht, freut sich der Gemein­de­chef über die einge­reichten hochwer­tigen Entwürfe.
Der nächste Schritt ist die Bauge­neh­mi­gung des Projekts. Im Frühjahr 2018 soll die Bauein­gabe erfolgen, der Baustart ist im Sommer geplant.
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