17.11.2017, 09:10 Uhr

Zams: Topmoderne Straßenmeisterei eröffnet

LH Günther Platter eröffnete gemeinsam mit (Mi.) Hartmut Neurauter (Straßenmeister in Zams), Bernd Stigger (Sg. Sraßenerhaltung Land Tirol) und Bgm. Siegmund Geiger die neue Straßenmeisterei Zams.

Umbauarbeiten abgeschlossen: Insgesamt 2,1 Millionen Euro wurden in den Bauhof des Landes investiert.

ZAMS (otko). Fertig herausgeputzt und die Geräte in Hochglanz präsentierte sich vergangenen Donnerstag die Straßenmeisterei in Zams, da im Beisein von LH Günther Platter die Neueröffnung erfolgte. Von Februar bis Oktober 2017 wurde der Bauhof umgebaut und mit Finanzmitteln in Höhe von 2,1 Millionen Euro auf den neuesten Stand gebracht. Der Entwurf stammt von Architektin Karin Kopecky.
Der Neubau besticht vor allem durch seine Funktionalität: „Neben einem großzügigeren Aufenthalts- und Sozialraum für die 31 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, deren Zahl sich durch die Umstrukturierungen um zehn erhöht hat, wurden ein neues Büro für den Straßenmeister-Stellvertreter sowie ein Besprechungszimmer und ein Bereitschaftsraum errichtet“, erklärte Hartmut Neurauter, Straßenmeister in Zams. Des Weiteren wurde die Garage neu gebaut – sechs Garagenboxen stehen nun als Holzkonstruktionen für die acht Großfahrzeuge zur Verfügung.


184 Kilometer Straße betreut

"Im Jahr 1994 als ich Bürgermeister war, sind wir auf dieses Areal gekommen. Die damalige Standortentscheidung hat sich als richtig erwiesen und war zukunftsentscheidend. Mit der erweiterten Straßenmeisterei Zams haben wir eine optimale Ausgangsbasis für gepflegte und sicher befahrbare Straßen geschaffen. Zudem haben wir die Rahmenbedingungen für die Mitarbeiter verbessert“, freute sich LH Platter über den gelungenen Neubau.
Der Betreuungsbereich der Straßenmeisterei Zams umfasst insgesamt 184 Kilometer an Landesstraßen. Zusätzlich zu den Straßen von Imst bis zum Arlberg und im Paznaun werden nun auch das Pitztal und das Hahntennjoch von Zams aus betreut. „Mit der modernisierten Straßenmeisterei profitiert die Region von einem topmodernen Bauhof und bestens ausgestatteten Arbeitsplatz. Die orange Flotte und die orange Truppe haben nun die besten Voraussetzungen gegeben, um für die Sicherheit der BürgerInnen zu sorgen“, zeigte sich der Landeshauptmann zufrieden. In diesem Zusammenhang verwies er auf die vielfältigen Aufgaben einer Straßenmeisterei, wie Bauvorhaben im alpinen Gelände, den Straßenerhalt und den Winterdienst. "Gerade hier braucht es eine hohe Sensibilität, da die Leute immer gleich schimpfen. Ich danke allen Mitarbeitern für die geleistete Arbeit", so Platter.  


Projekt abgeschlossen

Die Straßenmeisterei Zams ist neben den Straßenmeistereien in Haiming und in Ried der dritte Stützpunkt für die orange Flotte im Tiroler Oberland. Der Umbau erfolgte im Rahmen der Zusammenlegung der vier Straßenmeistereien in den Bezirken Imst und Landeck auf drei Standorte. Zehn Mitarbeiter mussten ihren Dienstort nach Zams wechseln und zusätzlich vier Fahrzeuge sind hinzugekommen.
"Jetzt haben wir auch hier ein gepflegtes Arbeitsumfeld. Mit dem Abschluss der Umbauarbeiten in Zams ist das Projekt 'Landesstraßendienst 2020 abgeschlossen. Größere Straßenmeistereien bringen mehr Flexibilität hinsichtlich Personal, Fahrzeuge und Geräte. In Sachen Straßenerhaltung ist es wichtig, rasch und effizient reagieren und so die Sicherheit noch besser gewährleisten zu können“, betonte Bernd Stigger, Leiter des Sachgebiets Straßenerhaltung beim Land Tirol. Zusammen mit der Abteilung Hochbau des Landes Tirol und dem Baubezirksamt Imst hat er das Projekt betreut.
Zufrieden zeigte sich auch der Standortbürgermeister und BH Stellvertreter Siegmund Geiger: "Wir sind froh solch eine wichtige Infrastruktur in Zams zu haben. Hier sieht man eindrucksvoll, wie viel notwendig ist, um die Straßen zu erhalten."

Factbox Straßendienst Baubezirksamt Imst (Bezirke Imst und Landeck)

Straßenmeistereien (seit Oktober 2016): 3
Betreutes Straßennetz: 517 km
Winterdienstkosten durchschnittlich: 3,5 Millionen Euro
Winter-Arbeitsstunden durchschnittlich: 30.000
Salzverbrauch durchschnittlich: 6.500 Tonnen
MitarbeiterInnen: 88

Tirol

Straßenmeistereien (seit Oktober 2016): 14
Betreutes Straßennetz: 2.236 km
Winterdienstkosten durchschnittlich: 15 Millionen Euro
Winter-Arbeitsstunden durchschnittlich: 120.000
Salzverbrauch durchschnittlich: 30.000 Tonnen
MitarbeiterInnen: 385
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