29.08.2014, 14:39 Uhr

Landeck bindet Stadtjugend stärker ein

Bereiten Jungbürgerfeier vor: Thomas Watzdorf, Johannes Tilg, Bgm. Wolfgang Jörg, Carolin Kern, Norbert Weiskopf, Diana Domuz und Stadtrat Mathias Niederbacher.

Erstmals seit über 15 Jahren findet wieder eine Jungbürgerfeier statt. Ein Jugendgemeinderat soll 2015 ins Leben gerufen werden.

LANDECK (otko). Über 300 Jugendliche der Jahrgänge 1994, 1995 und 1996 wurden zur Jungbürgerfeier am 5. September ab 20.00 Uhr ins Schloss Landeck eingeladen. Erstmals seit über 15 Jahren lädt die Stadtgemeinde Landeck wieder zu einer Jungbürgerfeier. "Damit zeigen wir den Jugendlichen gegenüber unsere Wertschätzung. Abseits der politischen Floskeln möchten wir mit dem ungezwungenen Abend das Miteinander in der Gesellschaft fördern", hofft Bgm. Dr. Wolfgang Jörg auf zahlreiche Teilnahme.
Generell sollen in der Stadtgemeinde die Jugendlichen künftig mehr eingebunden werden. Das Konzept für die Jugendparty wurde von vier SchülerInnen der HAK Landeck erarbeitet. Diana Domuz, Carolin Kern, Lisa Wechner und Christian Zauser haben gemeinsam mit ihrem Lehrer Norbert Weiskopf das Programm und einen Flyer erstellt. "Wir wollten nach Rücksprache mit dem Bürgermeister im Ausschuss Ideen von jungen Leuten hören", dankte Jugendstadtrat Mathias Niederbacher den SchülerInnen.
Als weiteres Projekt soll auch bis ins Frühjahr 2015 ein Jugendgemeinderat ins Leben gerufen werden. Johannes Handle (17 Jahre), Maximilian Kittel (16 Jahre) und Simon Lettenbichler (15 Jahre) wurden als Vertreter der Stadt Landeck in ein vom Land Tirol getragenes Projekt entsandt. In dem von LR Beate Palfrader initiierten Projekt bringen Jugendliche ihre Ideen ein. "Auch in der Stadt nutzen wir dies nun, holen die drei Jugendlichen in den Ausschuss als beratende Funktionäre. Damit werden die Jugendlichen gehört und wir gewinnen sie für die Gemeinde", erläutert Niederbacher.
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