31.08.2014, 09:00 Uhr

LVP Mattle: „Thema Katastrophenschutz beim Forum Alpbach“

Anton Mattle: "Der Katastrophenschutz bekommt nicht immer die nötige öffentliche Aufmerksamkeit." (Foto: Archiv)

Beim europäischen Forum im Alpbach wurde heuer ein internationaler Workshop zum Thema Katastrophenschutz durchgeführt.

ALPBACH. Die Diskussionsrunde mit dem Titel „Preparing State and Society for Times of Emergency and Crisis” wurde von den Vereinten Nationen (OCHA - Office for the Coordination of Humanitarian Affairs), dem Innenministerium von Österreich, dem Innenministerium von Italien und der Katastrophenschutzabteilung des Landes Tirol organisiert und finanziert.
40 Experten aus den verschiedensten Organisationen und Ländern der Welt beschäftigten sich mit den Herausforderungen bei der Vorbereitung und der Abwehr möglicher zukünftiger Katastrophen. Als mögliche Szenarien wurden u.a. Naturkatastrophen, Migrationsströme auf Grund veränderter klimatischer Bedingungen, Hochwasser oder Erdbeben herangezogen.
Die Ergebnisse des Workshops wurden im Rahmen einer sogenannten „breakout session“ allen Teilnehmer des Forum Alpbach vorgestellt. Bei dieser Diskussionsveranstaltung waren ca. 100 interessierte Besucher anwesend.
Bereits in seiner Eröffnungsrede zu den politischen Gesprächen des Forum Alpbach hat Dr. Franz Fischler (Präsident des europäischen Forum Alpbach) die Bedeutung des Katastrophenschutzes hervorgehoben. Landtagsvizepräsident Toni Mattle, der Sicherheitssprecher der Tiroler Volkspartei, überbrachte die besten Grüße des Landeshauptmannes von Tirol und bedankte sich bei den Experten für ihr Engagement. In seiner Wortmeldung betonte Mattle: „Der Katastrophenschutz steht immer nur dann im Mittelpunkt, wenn aktuelle verheerende Ereignisse auftreten. Leider wird das Thema wenn Menschen von Unheil verschont bleiben bald wieder zum Randthema und bekommt nicht die nötige öffentliche Aufmerksamkeit.“ Mattle nahm selbst an zwei der Workshops teil. Bernd Noggler von der Abteilung Zivil und Katastrophenschutz des Landes Tirol, bedankte sich bei allen Organisatoren, Experten und Zuhören für die gelungene Zusammenarbeit und Unterstützung.
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