29.09.2017, 10:40 Uhr

NRin Pfurtscheller: „Vorzeigeprojekt zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf“

Kindergartenleiterin Mirjam Falkeis singt gemeinsam mit ihren Kindern für Betriebsrätin Edith Stimpfl und NRin Liesi Pfurtscheller das Lied von der Rasselbande. (Foto: Seeberger)

„In diesem Kindergarten fühlen sich die Kinder sicher sehr wohl und die Eltern können beruhigt ihrer Arbeit nachgehen“, betont Liesi Pfurtscheller anlässlich ihres Besuches im Betriebskindergarten des Krankenhauses Zams. „Hier werden die Kinder von 6.30 h bis 19.30 h, fünf Tage die Woche betreut, was echte Wahlfreiheit für Frauen und deren Familien schafft“, ist die VP-Landesfrauenchefin begeistert von dem Konzept, aber auch von dem unglaublichen Engagement der Kindergartenpädagoginnen.

ZAMS. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist ein Thema, das in Zukunft noch stärker in den Fokus rücken muss“, ist sich die Oberländer Abgeordnete Liesi Pfurtscheller sicher: „Denn die Kinderbetreuung in Familienverbänden wird immer weniger werden“, so Pfurtscheller. „Die Kinderbetreuung durch Oma und Opa ist sicher die wünschenswerteste, wenn Eltern arbeiten gehen. Jedoch können wir davon ausgehen, dass diese Form der Kinderbetreuung in Zukunft rückläufig sein wird“, ist sich Pfurtscheller bewusst. „Gerade auch für alleinerziehende Mütter oder Väter, braucht es die Möglichkeit, ihre Kinder gut betreut unterbringen zu können“, und weiter: „Nur dann können Eltern entspannt arbeiten gehen und sich ganz auf ihre Arbeit konzentrieren.“
Der Betriebskindergarten des Krankenhauses Zams leistet in diesem Sinne unverzichtbare Pionierarbeit im Tiroler Oberland. „Das engagierte Pädagoginnenteam rund um Kindergartenleiterin Mirjam Falkeis bietet den Kindern eine liebevolle Umgebung mit unglaublich vielen Möglichkeiten zum Entdecken und Lernen. So können Eltern sicher beruhigt ihrer Tätigkeit nachgehen“, ist Pfurtscheller begeistert von dem Team in Zams. „Wenn wir es schaffen, das Bewusstsein in unserer Gesellschaft dahingehend zu verändern, dass eine Mutter, die arbeiten geht nicht mit Vorwürfen oder einem schlechten Gewissen konfrontiert wird, dann können wir von Chancengleichheit und echter Wahlfreiheit reden“, appelliert die VP-Frauenchefin. „Manche Frauen müssen arbeiten gehen, aber andere – häufig auch sehr gut ausgebildete Frauen – wollen relativ schnell wieder ins Erwerbsleben einsteigen. Auch das muss erlaubt sein, vor allem aber akzeptiert werden. Im Gegenzug dazu müssen wir auch das Muttersein aufwerten, denn das ist genauso ein Vollzeitjob, der viel von Frauen abverlangt“, betont die Abgeordnete.


Kinderbetreuung im VP-Wahlprogramm

Die Orientierung an den Bedürfnissen der Eltern wird im Betriebskindergarten in Zams mit den Betreuungszeiten von 6.30 bis 19.30 Uhr bereits gelebt. „Viele der Eltern haben 12-Stunden-Schichten im Krankenhaus, deshalb braucht es auch Betreuung in den frühen Morgen- aber auch Abendstunden sowie in Ferienzeiten“, ist Pfurtscheller von der Flexibilität der Einrichtung angetan, und weiter: „Diese Orientierung an den Bedürfnissen der Eltern und Kinder steht ebenso in unserem Wahlprogramm, wie der flächendeckende Ausbau von Kinderbetreuung sowie eine Anpassung der Bildungsqualität. Tirol kann bereits jetzt eine sehr hohe Qualität vorweisen, was uns zu Vorreitern in Sachen Kinderbetreuung österreichweit macht“, so die Abgeordnete abschließend.

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