24.09.2014, 13:28 Uhr

August: Sattes Nächtigungsplus im Bezirk Landeck

Starker August: Serfaus führt das Ranking bei den Nächtigungen im Bezirk Landeck an. (Foto: Archiv/pro.media)

Der August übertraf trotz Regenwetter bei den Nächitgungen und Gästen sämtliche Erwartungen. Auch die Zwischenbilanz der Sommersaison von Mai bis August ist positiv.

BEZIRK. Mit 785.000 Nächtigungen erreicht der Bezirk Landeck im August 2014 einen neuen Höchstwert. Das Ergebnis des Vorjahres konnte um +6,3 Prozent getoppt werden. In Summe wurden 46.000 Nächtigungen mehr erzielt. Mit 162.000 Gästen (+5,2 Prozent) wurde ebenso ein absoluter Höchstwert im Sommer registriert. Noch nie konnten so viele Gäste im Bezirk Landeck begrüßt werden. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer lag wie im letzten Jahr bei 4,8 Tagen.
„Der bisherige Sommer war eigentlich keiner. Und trotzdem kann der Bezirk im traditionell nächtigungsstärksten Monat August mit gewaltigen Zuwächsen aufwarten. Damit war angesichts der unstabilen Wetterlage nicht zu rechnen. Mit diesem Ergebnis haben wir allen Grund zum Jubeln“, zeigt sich Birgit Bouvier, Hotelierin in Zams und Mitglied des Bezirksausschusses der WK Landeck, euphorisch.


Landeck mit größtem Plus

Im landesweiten Vergleich positioniert sich Landeck als zweitstärkster Bezirk.
Schwaz bleibt mit 1,13 Mio. Nächtigungen (+4,9 Prozent) unangefochten an der Spitze. Die Bezirke Kitzbühel (+4,5 Prozent), Innsbruck-Land (+1,1 Prozent), Kufstein (+4,9 Prozent) und Imst (+2,4 Prozent) reihen sich hinter Schwaz und Landeck. Reutte (+1,9 Prozent), Lienz (-1,0 Prozent) und Innsbruck-Stadt (+6,1 %) schließen die Tabelle ab.

Unter den Top-50 in Tirol

Serfaus, Fiss, Nauders, Galtür, St. Anton, Ischgl, Kappl und Ried sind nicht nur die nächtigungsstärksten Gemeinden im Bezirk, sondern reihen sich auch unter die Top-50 in Tirol.
Serfaus verbucht 137.000 Nächtigungen (+6,4 Prozent) und führt das Ranking im Bezirk Landeck an. Fiss folgt mit 103.000 Nächtigungen und fährt ein leichtes Minus von 2,5 Prozent ein. Nauders erreicht knapp 70.000 Nächtigungen und kann sich über ein Plus von 8,6 Prozent freuen. Galtür erzielt 58.000 (+15,2 Prozent), St. Anton 57.000 (+18,4 Prozent), Ischgl 56.000 (+13,0 Prozent), Kappl 41.000 (+15,3 Prozent) und Ried 35.000 (+2,8 Prozent) Nächtigungen.

Die höchsten Zuwächse im August

St. Anton verbucht mit knapp 9.000 Nächtigungen mehr als im Vorjahr den höchsten Zuwachs im Bezirk. Serfaus schließt mit 8.000 Nächtigungen mehr ab. Galtür steigert sich um 7.700, Ischgl um 6.500, Nauders und Kappl um 5.500 und Ladis um 3.700 Nächtigungen. Auch Zams kann sich über 3.000 Nächtigungen und ein sattes Plus von 19,1 Prozent freuen.
„Die Sommersaison gewinnt an Bedeutung und wird als zweites Standbein mit Steigerungspotential immer wichtiger. Allgemein liegen bei den Urlaubern Themen wie Erholung und genussvolle Bewegung in der Natur hoch im Kurs. Die aktive Bewegung in schöner Landschaft nimmt eine führende Rolle ein. Das Wetter spielt dabei nicht immer die größte Rolle“, zeigt sich Bouvier überzeugt.
Leichte Rückgänge fahren neben Fiss und Kaunertal auch Gemeinden wie Strengen, Flirsch, Pettneu, Kaunerberg, Prutz, Pfunds, See, Grins und die Bezirkshauptstadt Landeck ein.

Positive Zwischenbilanz

Der Bezirk Landeck verzeichnet in der laufenden Sommersaison von Mai bis Ende August 1,73 Mio. Nächtigungen. Mit dem Spitzenergebnis im August und dem gelungenen Saisonauftakt im Mai und Juni konnte der schwache Juli deutlich wettgemacht werden. Der aktuelle Zwischenstand ergibt ein Plus von 4,3 Prozent. In Summe wurden bis dato knapp 72.000 Nächtigungen mehr verbucht als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.
„Trotz Fußball-WM im Juni, wenig Ferien im Juli und einem verregneten August steuert Landeck auf einen äußerst erfolgreichen Verlauf der Sommersaison hin. Das bisherige Ergebnis zeigt die zunehmende Bedeutung der Nebensaison. Wir bieten mit wetterfesten Outdoor-Angeboten gute Alternativen, wenn das Wetter einmal nicht mitspielt. Qualität und Vielfalt weiß der Gast zu schätzen. Deutschland ist und bleibt unser wichtigster Herkunftsmarkt. Deshalb freut es mich, dass es gerade wieder unsere deutschen Nachbarn sind, die uns die Treue halten“, resümiert WK- Bezirksstellenleiter Thomas Köhle.
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