11.10.2017, 13:32 Uhr

Bezirk Landeck: Drei neue Meister

Übergabe der Meisterbriefe: Spitzenfachkräfte sind „das Salz in der Suppe“. (Foto: Die Fotografen)

142 junge Damen und Herren erhielten kürzlich ihren Meisterbrief überreicht

BEZIRK LANDECK. Mit der Verleihung der Meisterbriefe ging kürzlich im Kurhaus Hall der erfolgreiche Ausbildungsweg für die Jungmeisterinnen und Jungmeister zu Ende. Gleichzeitig ist es der Start in eine neue Lebensphase. Für viele geht der Weg wenig überraschend in die Selbstständigkeit – ist doch die Meisterausbildung das beste Rüstzeug für den beruflichen Erfolg im Gewerbe und Handwerk.
Dass der Erfolg sich bei den Jungmeisterinnen und Jungmeistern einstellen wird, ist sich Gewerbeobmann Georg Steixner sicher. „Die Leidenschaft und die Professionalität, die ihr in den letzten Wochen und Monaten an den Tag gelegt habt, ist beachtlich. Das Wissen und die Erfahrung, die ihr während eurer Ausbildung zur Meisterin oder zum Meister gesammelt habt, macht euch zu Experten eures Faches. Darauf könnt ihr wirklich stolz sein.“

Die neuen Meister aus dem Bezirk

Thomas Wiederin, Landeck (Elektrotechniker)
Sebastian Juen, Strengen (Kraftfahrzeugtechnikmeister)
Markus Müller, Tösens (Kraftfahrzeugtechnikmeister)

Brauchen Meister und Master

In Zeiten, in denen Fachkräfte in vielen Branchen dringendst gesucht werden, sorgt die Meisterausbildung für höchst qualifizierte Mitarbeiter. Für Jürgen Bodenseer, Präsident der Tiroler Wirtschaftskammer, ist es deshalb nicht verwunderlich, dass eine Meisterausbildung begehrter denn je ist: „Die Ausbidlung wird sehr geschätzt. Ich kenne keinen Meister, der keinen Job hat, jedoch den ein oder anderen Akademiker, der es momentan nicht so leicht hat. Ihr habt’s also das Richtige zur richtigen Zeit gemacht“, beglückwünschte der Präsident die Jungmeisterinnen und Jungmeister.
Landeshauptmann Günther Platter, selbst gelernter Buchdrucker, ließ in seinen Worten keinen Zweifel daran, wie wichtig die bestens qualifizierten Meister sind: „Als Meisterinnen und Meister seid ihr das Salz in der Suppe der vielen KMUs. Die Qualifikation ist die Basis für den Erfolg der Tiroler Wirtschaft – vom Export bis zum Tourismus. Deshalb brauchen wir den Meister genauso wie den Master. Beide müssen den gleichen Stellenwert haben.“

Branche entlasten

Dank guter konjunktureller Lage spüren auch die heimischen Betriebe wieder Rückenwind. Der Trend in Gewerbe und Handwerk gehe wieder nach oben, konstatiert Bodenseer. Dennoch könnte die Branche Entlastung vertragen, die den Betrieben das tägliche Leben enorm erleichtern würde: „Da geht es nicht nur um die Verlängerung des Handwerkerbonus, sondern auch um die Mehrwertsteuer, die man im Gewerbe und Handwerk ebenso senken könnte“, so der Präsident in seinem Appell an die nächste Bundesregierung.
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