30.03.2017, 10:40 Uhr

Bezirk Landeck steigert Bruttowertschöpfung

Der Tourismus (im Bild die Silvretta Arena Ischgl-Samnaun) wird von der WK Landeck als Hauptfaktor für die gestiegene Bruttowertschöpfung gesehen. (Foto: TVB Paznaun-Ischgl)

Die Steigerung ist zum größten Teil dem Tourismus im Bezirk zu verdanken. Tourismusbetriebe sind Hauptarbeitgeber und tragen maßgeblich zum Wohlstand und Erfolg der Region bei.

BEZIRK LANDECK. Die Bruttowertschöpfung in Tirol belief sich 2014 auf 26.456 Mio. Euro. Der Bezirk Landeck erwirtschaftete sechs Prozent und somit 1.644 Mio. Euro. Bei der Steigerung der Bruttowertschöpfung liegt Landeck mit 1.198 Euro pro Einwohner auf dem dritten Platz in Tirol.
Der Tourismus als maßgebender Wirtschaftsfaktor im Bezirk, kann als Hauptverantwortlicher der gestiegenen Bruttowertschöpfung gesehen werden. Touristische Unternehmen investieren Jahr für Jahr in Erneuerungen und moderne Infrastruktur, um den laufenden Gästebetrieb bei jedem Wetter abzusichern. Die gewaltige Wertschöpfungskette, die dabei in Gang gesetzt wird, wirkt sich sowohl auf die Arbeitsplätze als auch auf die Nächtigungszahlen im Bezirk positiv aus.
„Fakt ist, dass unsere Tourismusbetriebe im Bezirk die Hauptarbeitgeber sind und der Tiroler Tourismus im Österreichvergleich die höchsten Gehälter zahlt“, hält WK-Bezirksobmann Anton Prantauer zum Madigmachen des Tourismus und des Bezirkes Landeck fest und fügt hinzu: „Fakt ist auch, dass unsere Handwerksbetriebe im Bezirk Landeck als verlässlicher Arbeitgeber entscheidend zum Erfolg und Wohlstand im Bezirk beitragen.“
Unsinnige Regelungen wie die Allergenverordnung, das Energieeffizienzgesetz, die Pauschalreiserichtlinie, die Registrierkassenpflicht und das Sozial- und Lohndumpinggesetz sowie die mangelnde Flexibilität der Arbeitszeit gefährden mitunter mögliche zukünftige Steigerungen der Wertschöpfung.
„Wichtig und notwendig wäre es, dass diejenigen, welche immer den Tourismus und die geringe Bezahlung kritisieren, sich überlegen, woher denn diese Steigerung der Bruttowertschöpfung pro Einwohner im Bezirk kommt“, so Bezirksstellenleiter Otmar Ladner.
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