21.08.2016, 15:13 Uhr

"Gefördert und gefordert": Hervorragende Leistungen bei Lehrlingsgala

Konnten sich über eine gelungene Lehrlingsgala freuen: die Nachwuchsköche und -kellner mit Martin Sieberer.
ISCHGL (jota). Die Lehrlingsgala im Trofana Royal in Ischgl zählt zu den besonderen Herausforderungen der Lehrlinge und Praktikanten von Haubenkoch Martin Sieberer.
"2010 haben wir die Lehrlingsgala das erste Mal durchgeführt", erklärt Martin Sieberer, der momentan sechs Koch-Lehrlinge und zwei, die die Doppellehre für Koch/Kellner absolvieren, mit im Team hat. Insgesamt habe er in den letzten 20 Jahren, seit das Trofana Royal 1996 eröffnet wurde, über 30 Lehrlinge ausgebildet. "Der 33. und 34. Lehrling machen jetzt die Abschlussprüfung", freut sich der Küchenchef, der sein Wissen und Können gerne weitergibt.
Es ist eine besondere Herausforderung selbständig ein siebengängiges Menü mit Aperitif und Weinbegleitung zu planen und speziell für die eigenen Familien zu kochen. "Die Jugendlichen werden gefördert und gefordert," weiß Sieberer.
Durch die Lehrlingsgala wachsen die Lehrlinge und Praktikanten in ihren Aufgaben und sammeln wichtige Erfahrungen, die sie im Beruf und Leben weiterbringen.
"Nach der Lehre sollen sie in die Welt gehen und sich etwas Neues anschauen", ist Sieberer überzeugt, der es versteht, die jungen Menschen zu motivieren. Sieberer begegnet ihnen mit Wertschätzung und das scheint ein Erfolgsgeheimnis des Küchenmeisters zu sein, der sich über Nachwuchsprobleme im Tourismus nicht beklagen kann. Es seien oft Kleinigkeiten, die eine große Wirkung erzielen.
Eine Besonderheit gab es heuer für Sieberer selber. Er war von seinem Sohn Michael, der nächstes Jahr die Koch-Lehre abschließen wird, zur Lehrlingsgala eingeladen.

NACHGESCHENKT
Vielfach gibt es Probleme im Tourismus, junge, aktive Lehrlinge zu bekommen, die eine Lehre in der Küche oder im Service absolvieren. Martin Sieberer versteht es, auf junge Menschen einzugehen, sie zu motivieren und ihnen das Gefühl zu geben, wichtige und wertvolle Arbeit zu leisten. Vielleicht wäre das für viele andere Betriebe ein Denkanstoß, wie man mit Mitarbeitern umgehen kann. Möglicherweise würde es dann weniger Nachwuchsprobleme geben.
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