11.03.2016, 11:02 Uhr

Ischgl ist mit seiner Facebook-Präsenz Vorreiter unter Skiregionen

Wichtiges Marketing-Instrument: Ischgl ist mit seiner Facebook-Präsenz Vorreiter unter Skiregionen. (Foto: Screenshot/Facebook)

Das Tiroler Skigebiet punktet auf Facebook und nimmt dabei eine Vorreiterrolle unter österreichischen und Schweizer Skiregionen ein, so eine Analyse der webguerillas München. Ischgl setzt auf die Devise „weniger ist mehr“.

ISCHGL. Unter den zehn größten Skigebieten Österreichs und der Schweiz ist Ischgl der Vorreiter auf Facebook. Diese Erkenntnis belegt der aktuelle Triple-A-Check der webguerillas, Deutschlands führender Agentur für alternative Werbung und Influencer Marketing. Dabei haben die webguerillas die Social Media-Präsenzen der jeweils fünf größten Skigebiete Österreichs und der Schweiz – basierend auf den Pistenkilometerangaben auf den jeweiligen Websites – untersucht. Für Österreich gingen neben Ischgl Ski Arlberg, Skiwelt Wilder Kaiser-Brixental, Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn und Serfaus-Fiss-Ladis ins Rennen. Für die Schweiz standen Les Portes du Soleil, Verbier, Matterhorn Ski Paradise, Engadin St. Moritz und Davos Klosters unter Beobachtung.

Mit mehr als 95.000 Likes hat Ischgl die drittgröße Facebook-Fangemeinde unter den untersuchten Skigebieten. „Für Ischgl stellt Facebook ein sehr wichtiges Instrument im Marketing Mix dar. Wir verfolgen hierbei die Strategie „weniger ist mehr“ – das heißt, dass wir unsere Postings zielgruppenaffin aufbereiten und konsequent nur relevante Meldungen veröffentlichen“, erklärt Andreas Steibl, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Paznaun-Ischgl. Der Social Media-Manager der Region Michael Pfeifer ergänzt: „Uns geht es mit unserem Facebook-Auftritt in erster Linie darum, unsere Gäste an die schöne Zeit bei uns zu erinnern und damit dafür zu sorgen, dass Ischgl nachhaltig in den Köpfen verankert bleibt.“ Wie der Test der deutschen Agentur zeigt, weiß man in Ischgl, dass die Interaktion mit seinen Fans durch wenige aber dafür umso relevantere Posts um ein vielfaches höher ist, als bei zu vielen Veröffentlichungen.

Die webguerillas München analysierten für die Studie die beiden Social Media-Plattformen Facebook und Twitter anhand von 21 verschiedenen Leistungskennzahlen, wie beispielsweise relatives Wachstum oder Anzahl der Admin Posts, die zu vier Kernwerten verdichtet wurden. Speziell berücksichtigt wurde hierbei die eigenen Aktivitäten der Marke im Social Web, die Größe und Aktivität der Community, die Zustimmung der User – zum Beispiel durch Likes oder Retweets oder auch die Viralität des Contents, also wie schnell oder leicht sich die Inhalte im Netz verbreiten. Auf der normierten Skala von -1 bis +1 erreichte Ischgl mit +0,40 insgesamt den besten Durchschnittswert und lässt damit das Matterhorn (+0,36) und St. Anton am Arlberg (+0,34) hinter sich. Untersucht wurden die Plattformen von 1. Jänner 2015 bis 31. Dezember 2015.
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