25.05.2017, 14:20 Uhr

Top-Performance für Serfaus-Fiss-Ladis

Destinationen in Österreich im Vergleich: Die Bewertung der verschiedenen Regionen erfolgte als top, gut, mäßig und schwächer. (Foto: © ÖHV)

ÖHV-Destinationsstudie 2017: Berge und Seen auf der Überholspur. Unterschiedliche Rankings für heimische TVB-Regionen.

WIEN/BEZIRK LANDECK. Die "Destinatinationsstudie 2017" der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV) wirft einen Blick auf die Entwicklung aller Tourismusregionen Österreichs. Es gibt Sieger und Verlierer.
Der Bezirk Landeck gliedert sich in fünf Tourismusregionen: TVB Paznaun-Ischgl, TVB St. Anton am Arlberg, TVB Serfaus-Fiss-Ladis, TVB Tiroler Oberland und TVB TirolWest.


Studie vergleicht Österreich

Die von der ÖHV herausgeben Studie vergleicht die Entwicklungen aller österreichischen Regionen und reiht diese am Ende nach ihrer Performance. Top, gut, mäßig, schwächer, keine Definition – so werden die Regionen die Regionen am Ende in einer Österreich-Karte dargestellt.
Laut ÖHV erreicht im Bezirk Landeck die Region Serfaus-Fiss-Ladis eine "Top-Performance". St. Anton am Arlberg kann sich über eine "gute Performance" freuen. Paznaun-Ischgl und Tiroler Oberland erreichen eine "mäßige Performance" und TirolWest eine "schwächere Performance".

Erprobtes Bewertungsmodell

"Mit der 18. Destinationsstudie gehen wir wieder einen Schritt weiter. Die Analyse ist noch aktueller und noch differenzierter", freut sich Dr. Markus Gratzer, Generalsekretär der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV), über die neuste Ausgabe der Studie. Das erprobte Bewertungsmodell wurde gemeinsam mit Vertretern von Landestourismusorganisationen und Destinationsmanagern entwickelt. Es basiert auf der Beherbergungsstatistik der Statistik Austria. "Wir legen den Fokus ganz bewusst auf die längerfristige Entwicklung. Denn einzelne Snapshots sagen nur wenig über die echte Performance einer Destination aus", verweist Mag. Klaus Grabler, Geschäftsführer von MANOVA, auf das Berechnungsmodell. Für die Analyse werden die Tourismusjahre 2013/14 bis 2015/16 gewichtet herangezogen, und zwar jeweils der Status Quo als auch die Veränderung.


5 Faktoren, 5 Betrachtungswinkel: Mehrwert an Information

"Die Destinationsstudie 2017 lässt noch besser nachvollziehen, wie sich die Destinationen in den unterschiedlichen Kategorien entwickelt haben. Mit fünf zusätzlichen Einzelkarten zur gewohnten Gesamtbewertung kann jeder Performance-Indikator auf einen Blick erfasst werden. Das bietet einen besseren Überblick und eine schnelle Vergleichbarkeit", streicht Gratzer die Neuerungen hervor. Bewertet und abgebildet werden Nächtigungen, Auslastung, Marktanteil, Internationalität und Saisonalität.

Gewinner 2017: Ganzjahresbergdestinationen, Seen & Städte

"Bergurlaub ist wieder in Mode und die heimischen Seen sind stark im Kommen", fasst Grabler die Ergebnisse der aktuellen ÖHV-Destinationsstudie zusammen. Während die Seen in den letzten Jahren tendenziell Einbußen verzeichnet haben und Städte die großen Gewinner waren, drehte sich 2016, speziell im Sommer, das Bild. Gleichzeitig zogen auch die Wachstumsraten bei den Bergen an: "Die Berge konnten vor allem im Sommer stark bei Gästen punkten, während die Seen tendenziell im Winter ein stärkeres Wachstum aufweisen", führt Grabler weiter aus. Neben der zum Teil begünstigenden geopolitischen Lage erklärt Gratzer die Entwicklung mit den Bemühungen der Destinationen und Hoteliers um Saisonverlängerung: "Die Trends des letzten Jahres unterstreichen das Potential der Saisonausweitung. Mit innovativen Konzepten kann man auch abseits gewohnter touristischer Pfade punkten", hebt Gratzer hervor. Trotz der Berg- und Seen-Renaissance performen Städte noch immer gut und weisen im Sommer wie auch im Winter solide Wachstumsraten auf.


Top-5 Destinationen der ÖHV-Destinationsstudie 2017

1. Wien
2. Innsbruck und seine Feriendörfer
3. Saalfelden Leogang
4. Zell am See Kaprun
5. Wilder Kaiser
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.