Am Vatertag stehen die Superpapas im Mittelpunkt

Adam Javorkai gibt sein musikalisches Talent an Sohn Aron weiter.
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  • Adam Javorkai gibt sein musikalisches Talent an Sohn Aron weiter.
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LANDSTRASSE. Aron krabbelt mit einer Geschwindigkeit über den Fußboden, bei der so mancher Formel-1-Pilot vor Neid erblassen würde. Sein Bruder Ruben sitzt am Tisch und versucht sich an einer Kindervioline. Papa Ádám strahlt. Man sieht ihm auf den ersten Blick an, wie sehr er seine Familie liebt. 

Die Liebe zur Musik verbindet

Irgendwann haben es alle zum Tisch geschafft – die Schokoladenkekse taten ihr Übriges – und Ádám Jávorkai beginnt zu erzählen: "Ich habe meine Frau vor 13 Jahren kennengelernt. Über die Musik." Der Ungar ist leidenschaftlicher Cellist. Die musikalische Begeisterung teilt er mit seiner Frau Clara Biermasz, einer gebürtigen Niederländerin. Jávorkai studierte in Wien und war gerade auf Heimaturlaub, als er seine jetzige Frau traf, die in Budapest studierte. Bei einem Konzert funkte es. "Ich habe ihr mit Beethoven den Kopf verdreht", lacht er. Beide wollten einmal Kinder haben. Vor drei Jahren kam der erste Sohn Ruben zur Welt, vor knapp elf Monaten folgte Aron. Der Papa könnte glücklicher kaum sein. Und das, obwohl die Situation der Familie keine einfache ist. "Dadurch, dass wir beide Musiker sind, haben wir keinen geregelten Tagesablauf. Wir können nicht weitläufig planen", erzählt Jávorkai . "Wenn beide gemeinsam auftreten, muss eben die ganze Familie mit. Häufig kommt es aber auch vor, dass Papa Ádám alleine für einige Wochen unterwegs ist. "Das ist sehr schwer, denn die Kinder wachsen so schnell. Schon in einem Monat kann sich viel verändern", erzählt er. "Aber die schönsten Momente meines Lebens sind die des Wiedersehens."

Glaube und Liebe

Was macht für Jávorkai einen "Super-Papa" aus? "Das Wichtigste, was ich meinen Kindern vermitteln möchte, ist die Liebe. Tu alles im Leben aus bedingungsloser Liebe, dann kannst du nichts falsch machen." Ebenso möchte er dem Nachwuchs beibringen, selbstständig zu denken und eigene Meinungen zu bilden. Ob er sich wünscht, dass sie in seine Fußstapfen treten und selbst Musiker werden? "Ich wünsche mir, dass sie die Musik lieben lernen. Welchen Beruf sie ergreifen, das ist mir egal. Wichtig sind nur der Glaube und die Liebe."

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