Bauprojekt Heumarkt Wien: Flächenwidmung wurde beschlossen

Der Weg für das umstrittene Projekt am Heumarkt ist geebnet. (Entwurf: Isay Weinfeld und Sebastian Murr, Rendering: Nightnurse)
  • Der Weg für das umstrittene Projekt am Heumarkt ist geebnet. (Entwurf: Isay Weinfeld und Sebastian Murr, Rendering: Nightnurse)
  • hochgeladen von Maximilian Spitzauer

WIEN. Nach 5 Jahren Diskussion um den Umbau des Heumarkt-Areals ist der Weg für das Bauprojekt geebnet. In der Gemeinderatssitzung wurde die Flächenwidmung mit 52 zu 46 Stimmen beschlossen. Wie erwartet haben die Grünen nicht geschlossen für das Projekt gestimmt.

Drei grüne Abgeordnete waren, wie sie schon im Vorfeld angekündigt hatten, gegen das Projekt. Martin Margulies stimmte als einziger aktiv gegen das Projekt. Die Mandatarinnen Faika El-Nagashi und Barbara Huemer verließen vor der Abstimmung den Saal und enthielten sich so der Stimmabgabe.

Die SPÖ gab dem Umgestaltungsprojekt zur Gänze ihre Zustimmung, die Oppositionsparteien FPÖ, ÖVP und NEOS verweigerten die Unterstützung. ÖVP-Mandatarin Elisabeth Olischar war entschuldigt. Damit gab es bei 100 Gemeinderatssitzen 97 gültige Stimmen.

WertInvest zufrieden

Sehr erfreut über den heute erfolgten Beschluss des Wiener Gemeinderats ist Bauherr und Projektbetreiber WertInvest: „Das Projekt wird sich mehr als würdig erweisen und seinen Beitrag dazu leisten, die Position Wiens als lebenswerteste Stadt der Welt zu festigen“, so WertInvest Geschäftsführerin Daniela Enzi.

Wenig Begeisterung gibt es beim Bezirkschef des ersten Bezirks Markus Figl: "Mit dem Gemeinderatsbeschluss zur Flächenwidmung am Heumarkt tritt die Stadtregierung das Weltkulturerbe und unsere Verantwortung zur Erhaltung des historischen Stadtkerns mit Füßen." Der Weltkulturerbe-Status sei ein integraler Bestandteil der Identität Wiens.

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