Viktor Gernot
Benefiz-Kabarett im Globe

Martina Kronberger-Vollnhofer und Viktor Gernot im Einsatz für Kinder.
  • Martina Kronberger-Vollnhofer und Viktor Gernot im Einsatz für Kinder.
  • Foto: Schedl
  • hochgeladen von Yvonne Brandstetter

Als Botschafter des Momo Kinderhospiz trat Viktor Gernot im Globe auf.

LANDSTRASSE. Viktor Gernot gilt als einer der beliebtesten Kabarettisten Österreichs. Doch dabei vergisst er nicht darauf, der Gesellschaft etwas zurückzugeben. Das beweist er seit geraumer Zeit als Botschafter von "Momo", Wiens mobilem Kinderhospiz.

Nun stattete er gemeinsam mit der ärztlichen Leiterin und Gründerin von Momo, Martina Kronberger-Vollnhofer, dem Globe Wien einen Besuch ab. Im Rahmen eines Benefiz-Kabaretts begeisterte Gernot in bekannter Manier das Publikum und lud danach zu einem Gespräch in den Backstage-Bereich. "Ich habe zwar keine Kinder, aber ich kann mir gut vorstellen, dass ein Kind zu verlieren, das Schlimmste ist, was einem Menschen passieren kann", so der Kabarettist. "Wenn ich auch nur einen kleinen Beitrag leisten kann, um dieses Leid zu mindern, tue ich es." Er wirkt wie ein anderer Mensch, die Fröhlichkeit des Bühnenauftritts ganz vergessen. Nachdenklich fährt er fort: "Durch Bekannte habe ich von Momo erfahren, bin dann selbst vorbeigefahren und habe die tägliche Arbeit erlebt."

"Versagen des Systems"

Seitdem unterstützt er das Hospiz, wo er nur kann. "Meine Aufgabe ist es, die breite Öffentlichkeit auf die Arbeit, die dort geleistet wird, aufmerksam zu machen", sagt er. "Dass dieses Projekt nicht gefördert wird, ist ein Versagen unseres Systems." Momo finanziert sich seit seinem Start vor sechs Jahren ausschließlich über Spenden. Auch deswegen ist es wichtig, aufmerksam zu machen. "Wir sind dran", verspricht Kronberger-Vollnhofer, "aber von einer Finanzierung sind wir leider noch Lichtjahre entfernt."

Sie hofft wenigstens auf Unterstützung. Denn der Bedarf steigt. "Die Kinder, die an Krebs erkranken, sind nur wenige von denen, die wir betreuen. Es gibt so viele andere Krankheiten, die der Öffentlichkeit nicht bekannt sind." Momo leistet Gesundheits- und Sozialhilfe. Im Einsatz sind Ärzte, Krankenschwestern, Sozialarbeiter, Therapeuten und viele mehr. Und trotz des Leids haben sie es nicht verlernt, zu lachen. "Wenn man mit Kindern arbeitet, kommt man dem nicht aus", so die Ärztin.

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