Weihnachtsengel
Bescherung in der Feuerwache

Berufsfeuerwehrmann Markus Mitzl und Presse- und Informationsoffizier Gerald Schimpf. (v.l.n.r.)
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Duftlampen, Adventkranz und Co. zählen zu den häufigsten Brandursachen während der Weihnachtszeit und können bei Unachtsamkeit das besinnliche Fest zum Albtraum machen. Der Feuerwehrmann Markus Mitzl hat in seinen jungen Jahren bereits viele solcher Brände erlebt und gelöscht.

LANDSTRASSE. Um sicher zu gehen, stellt man am besten 'einen Wasserkübel neben den Weihnachtsbaum'. Diesen Rat hat man vielleicht schön öfters wo gelesen oder gehört. Ob er befolgt wird oder nicht, gerade im Weihnachtsstress kann man die ein oder andere Kerze vergessen, bevor man das Haus verlässt und 'wenn's brennt, dann brennt's' – und zwar ordentlich. In den meisten Fällen ist der Brand schon so weit fortgeschritten, dass man ihn kaum mehr selber löschen kann und um das eigene Leben nicht zu gefährden, überlässt man es lieber den Profis.

Der 28-jährige Berufsfeuerwehrmann Markus Mitzl kommt ursprünglich aus Himberg und ist seit 2011 im Dienst. „Diese Tätigkeit zählte schon immer zu meinem Traumberuf, deshalb begann ich damals bei der freiwilligen Feuerwehr in Himberg. Während meiner Zeit beim Bundesheer habe ich mich parallel bei der Berufsfeuerwehr in Wien beworben. Meine Grundausbildung hat ein halbes Jahr gedauert“, erinnert sich Mitzl an seine Anfänge zurück. Auch an seine Zeit bei der Feuerwache Landstraße denkt er gerne, in der er den Heilig Abend bereits einmal verbrachte. Derzeit ist er an der Seite von Gerald Schimpf in der Pressestelle stationiert.

Advent, Advent, der Kranz – er brennt

„Am 24. Dezember sind die Bäume noch ganz frisch, da sind es eher die ausgetrockneten Adventkränze die leicht Feuer fangen“, so der erfahrene Bereitschaftsoffizier Gerald Schimpf. Sollte es zu einem Einsatz kommen, haben die Kollegen 60 Sekunden Zeit um die Feuerwache zu verlassen. „Je nach Stadtverkehr sind wir in 5 bis 8 Minuten am Einsatzort. Die Anzahl der Löschfahrzeuge hängt von der Größe des Brandes ab. Alle Feuerwehrleute haben im
Einsatz eine genau definierte Aufgabe, das ist ein eingespieltes Team“, fügt Schimpf hinzu.

24 Stunden Dienst am 24. Dezember

„Im Grunde ist es ein Dienst wie jeder andere. Ich fange in der Früh am 24. Dezember um 7.30 Uhr an und fahre am nächsten Tag nach Dienstschluss zu meiner Familie, die bereits mit einem Weihnachtsessen in Himberg auf mich wartet“, blickt Mitzl voller Vorfreude in die Zukunft. Der Weihnachtsabend in der Feuerwache Landstraße ist dennoch ein besonderer. Der Esstisch wird mit einem festlichen Tischtuch geschmückt und es wird etwas Besonderes gekocht. „Sollten zu Weihnachten die Alarmglocken läuten, stehen wir zur Stelle. Es ist ein schönes Gefühl in diesem Sinne ein Weihnachtsengel zu sein, der anderen in der Not helfen kann“, schmunzelt Schimpf.

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