Drogerie Sonnengrün: Ohne Plastik auskommen

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Wien, Landstraße. Obwohl wir in einer Wegwerfgesellschaft leben, versuchen immer mehr Menschen für eine Zeit ohne Plastik auszukommen. Was die wenigsten wissen: Gerade in Drogerieprodukten wie Shampoos oder Cremen verstecken sich oft kleine Plastikpartikel, die wir bei der täglichen Pflege in Berührung mit unserem Körper bringen. Für Elisabeth Sonnleitner war dies ein Grund, ihre eigene Drogerie zu eröffnen, in der man nur plastikfreie Produkte kaufen kann. Besonders die Geburt ihrer Kinder hat die Jungunternehmerin zu ihrem Sortiment inspiriert. „In Windeln befinden sich meist Chemikalien, damit sie besonders saugfähig sind. Für Säuglinge ist so etwas noch schädlicher als für uns Erwachsene“, weiß die zweifache Mutter.

Stärke statt Plastik
Aber auch der Umweltfaktor spielt für Sonnleitner eine große Rolle. Während Plastik nicht biologisch abbaubar ist, setzt sie auf kompostierbare Produkte. Die Artikel werden außerdem möglichst regional eingekauft. Beim Versand ihrer Produkte achtet sie darauf, dass kein Plastik verwendet wird. Bei den Produkten an sich wird Plastik meist durch Stärke ersetzt. Der Unterschied ist optisch so gut wie nicht erkennbar. Müllsäcke oder Frischhaltefolie sind somit nicht nur recyclebar, sondern auch komplett kompostierbar.

Stärker werdendes Bewusstsein
Neben Haushaltswaren führt sie auch Pflege- und Kosmetikartikel. Am besten verkaufen sich feste Haarshampoos und Cremedeos. Obwohl ihr Geschäft eigentlich als Online-Shop geplant war, genießt die zweifache Mutter den Kontakt mit ihren Kunden sehr. „Das Interesse der Leute, die zu mir ins Geschäft kommen, ist sehr groß,“ erzählt Sonnleitner. „Man kann wirklich sehen, wie die Kunden täglich mehr werden.“ In Wien gehe der Trend immer mehr in Richtung Nachhaltigkeit. Am meisten motiviert sie, dass das Bewusstsein über die Thematik da ist. Sogar in gewöhnlichen Supermärkten finden sich immer mehr Papiersackerl. Vom einfachen Studierenden bis hin zur Seniorin interessieren sich alle Altersklassen- und Schichten zunehmend für ein plastikfreies Leben. So sieht Sonnleitner einer Zukunft mit weniger Plastik hoffnungsvoll entgegen. Wenn die Nachfrage weiterhin steigt, möchte sie sogar irgendwann ihre eigene Kosmetiklinie auf den Markt bringen.

Autor:

Lisa Kiesenhofer aus Landstraße

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