Ehemaliges Flüchtlingsheim wird zur Universität umgebaut

LANDSTRASSE. Eines der größtes Investitionsprojekte der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) startet: Das ehemalige Finanzgebäude in der Vorderen Zollamtsstraße 7 wird von Grund auf renoviert und als Teil der Universität für angewandte Kunst adaptiert.

Das künftige Universitätsgebäude wird nach dem Umbau auf sieben Etagen mit rund 9.500 m2 für Studierende und Lehrende der Uni zur Verfügung stehen – eine Universitätsbibliothek und ein Veranstaltungszentrum werden ebenso integriert. Die BIG investiert als Eigentümerin und Bauherrin rund 39 Millionen Euro in die Sanierung der Immobilie. Nach Fertigstellung wird die Uni das Objekt für mindestens 25 Jahre mieten.

"Zusätzlicher Raum ist für die Angewandte definitv notwendig. Der letzte größere Ausbau unserer Uni wurde Anfang der 1960er Jahre vollzogen. Damals hatte die Angewandte rund 500 Studierende. Heute sind es 1.800 und der größte Hörsaal fasst gerade einmal 90 Personen", sagt Rektor Gerald Bast.

Innen kompletter Umbau

Das denkmalgeschützte Gebäude wird sich außen wenig verändern. "Jedoch wird man sehr wohl sehen, dass es sich um eine Kunstuniversität handelt", so Bast. Doch innen wird der Bau aus dem Jahr 1890 komplett entkernt und neu aufgebaut. Die derzeit vielen kleinen Innenhöfe werden zu einem großen adaptiert – ein nach oben offenes Atrium oder "nach innen gerichteter Campus" soll entstehen. Vorraussichtliches Bauende: Frühjahr 2018.

Flüchtlingsheim seit September 2015

Im ehemaligen Finanzgebäude war seit September 2015 eines der größten Flüchtlingsheime Österreichs untergracht. In Spitzenzeiten wohnten dort über 1.000 Asylwerber. Das seit Jahren leerstehende Gebäude wurde damals in wenigen Stunden zum Flüchtlingsheim umgebaut und einsatzbereit gemacht. Die Nutzungsdauer von einem Jahr war von Anfang an ausgemacht.

Autor:

Andreas Edler aus Wieden

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