Wiener Märkte
Ein Ausflug auf den Rochusmarkt

Honig-Produkte, wohin das Auge reicht. Am Rochusmarkt ist so manch gesunde Köstlichkeit zu finden.
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  • Honig-Produkte, wohin das Auge reicht. Am Rochusmarkt ist so manch gesunde Köstlichkeit zu finden.
  • hochgeladen von Wolfgang Unger

Der Rochusmarkt auf der Landstraße lädt zum Verweilen und Gustieren ein. Die bz hat sich umgesehen.

LANDSTRASSE. Knapp 3.500 Quadratmeter groß ist der Rochusmarkt. Die ersten Marktaktivitäten waren schon Ende des 18. Jahrhunderts zu beobachten, damals noch unter dem Namen Augustinermarkt. Vom Blumenmarkt wandelte er sich zu einem wichtigen Nahversorgungszentrum und besticht bis heute durch qualitativ hochwertige Produkte.

Von Käse bis Blumenpracht

Backwaren, Fleisch, Wurst, Käsespezialitäten und prachtvolle Blumenstände findet man hier. Nicht zu vergessen: Obst- und Gemüsestände, die an Vielfalt und Qualität kaum zu überbieten sind. Die Gastronomie lädt zum Verweilen ein und bietet für jeden Besucher etwas. Sogar die Abfallwirtschaft sucht ihresgleichen. Der Müll ist in einem roten Ziegelbau, für den Besucher unsichtbar und daher auch völlig geruchsneutral, untergebracht.

Ein Tratscherl am Markt

Wieso sie hier einkaufen, erklären Passanten mit Sauberkeit, Qualität und dem Umstand, dass es für einen Markt sehr entspannt zugeht. "Ich kaufe, seit ich denken kann, hier, da ich in der Nähe wohne und ein Angebot vorfinde, das es in dieser Vielfalt in keinem Supermarkt gibt", bemerkt ein älterer Herr im dunkelblauen Zweiteiler. Doch auch viel junges Publikum flaniert von Stand zu Stand, gustiert, konsumiert und bleibt gerne auf ein Tratscherl.
Freitag und Samstag findet der Bauernmarkt statt, da schraubt sich der Lautstärkepegel gewaltig in die Höhe. Der Vorplatz ist voll von regionalen Produkten, Fischspezialitäten und Schmankerln, wie den Mangolikör von Mulume aus dem Kongo.

Gute Anbindung

Ein Waldviertler Imker und Kleinbauer hat ebenfalls seinen Stand aufgebaut und neben Honig, Met und Pflegeprodukten auch Eiersorten in allen Farbnuancen zu bieten. "Einmal pro Woche komme ich hierher und freue mich, die eigenen Produkte anbieten zu können. Jetzt vor Ostern sogar traditionelle Holzratschen", erklärt der gelernte Regenschirmmacher. Da wie in weiten Teilen des dritten Bezirks Parkplätze Mangelware sind, steigt man am besten in die U3, um den Markt zu erreichen. Doch auch die Haltestellen der Busse findet man in unmittelbarer Umgebung. Sogar an das obligatorische Fahrrad wurde mit angrenzenden Radwegen und Abstellplätzen gedacht. All diese Annehmlichkeiten tragen zur Attraktivität des Rochusmarkts bei.

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