Wohnen und Pflege
Elisabethinen eröffnen Zentrum für Menschen im Alter

Freude über das neue Zentrum bei Martin Steiner, Raimund Kaplinger, Barbara Lehner und Andreas Mensdorff-Pouilly (v.li.)
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  • Freude über das neue Zentrum bei Martin Steiner, Raimund Kaplinger, Barbara Lehner und Andreas Mensdorff-Pouilly (v.li.)
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Leben, Wohnen, Pflege und Medizin - das sind die Grundsätze des neuen Zentrums in der Landstraße.

LANDSTRASSE. "Es ist wie ein Blumenstrauss", beschreibt Raimund Kaplinger, Geschäftsführer der Elisabethinen das neue Konzept. In der Landstraßer Hauptstraße 4a entsteht das Zentrum für Menschen im Alter.

Was braucht der Mensch in der zweiten Lebenshälfte - um diese Frage und die Bedürfnisse älterer Menschen geht es beim neuen Zentrum im dritten Bezirk. In den Räumlichkeiten der Elisabethinen entsteht eine Kombination aus Wohnen, Pflege und Medizin. Dazu gehören 70 Betten, Geschäftslokale, spirituelle Angebote, einer Akutgeriatrie und der größten Palliativstation Österreichs. Die Rehab Wien Mitte wird auch in den Gebäudekomplex übersiedeln. Geplant ist außerdem noch ein Hospiz.

Malteser, Franziskus Spital und Elisabethinen

"Alleine geht es allerdings nicht. Uns war schnell klar, dass wir Kooperationen brauchen", so Kaplinger. Hier kamen der Malteser Orden sowie das Franziskus Spital ins Spiel. "Die Chirurgie des Franziskus Spitals wird in unseren Standort im 5. Bezirk übersiedeln, mit dem wir auch eng zusammenarbeiten", erklärt Geschäftsführer Martin Steiner. "Im dritten Bezirk findet dann die Akutbehandlung statt". 

Mit Hilfe des Malteser Ordens wird ein Haus mit 80 Wohn- und Pflegeapartments angeboten, mit individueller Betreuung für Menschen im Alter. "Wir sind ein über 1000 Jahre alter Orden, dessen Grundsatz lautet, dass wir unseren Nächsten mit Liebe begegenen sollen - besonders den Alten und Kranken", erklärt Andreas Mensdorff-Pouilly vom Orden. "Vor allem unsere zahlreichen ehrenamtlichen Mitarbeiter unterstützen das Projekt tatkräftig".

Keine Luxus-Apartments

300 Wohnungen wird es im Komplex geben, in denen ältere Personen so selbstständig wie möglich leben sollen, jedoch auch Anschluss an die Gemeinschaft haben. "Damit wollen wir einer Angst entgegenwirken, die viele in diesem Lebensabschnitt haben - die Angst vor der Einsamkeit", so Kaplinger. Mit der sogenannten "Überleitungspflege", der Eingliederung in die richtige Pflegestufe, will man außerdem Fehlbelegungen reduzieren. 

Luxuswohnungen werden es keine, verspricht Mensdorff-Pouilly. "Es handelt sich um normale Mietwohnungen, die dem Mietgesetz unterliegen und je nach benötigter Pflege gibt es dann einen Preisaufschlag". 

In der Landstraße soll also die Lebensqualität im Fokus stehen. Gartenanlagen, Aufenthaltsräume, Gymnastikräume, Sanitätbereiche und sogar ein Teehaus mit Kräuterapotheke sollen den Wohlfühl-Effekt bringen. 28 Geschäftslokale sind außerdem geplant. Körper, Geist und Seele sollen im Einklang sein - alles mit der christlichen Haltung als Basis.

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