Florian Pummerer ist unser Bezirksheld

Florian Pummerer hat Freude daran, anderen Freude zu bereiten
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Er selbst kam als siebenjähriger Wölfling zu den Pfadfindern. Damals zählte die Gruppe nur 30 Mitglieder. Heute sind es knapp 350, davon 50 ehrenamtliche Pfadfinder-FührerInnen. „Damit zählen wir zu den größten Pfadfindergruppen Österreichs!“ Doch es gehe weniger um die Größe, als um Qualität und Inhalte. „Alle Pfadfinderführer unserer Gruppe haben einen großen emotionalen Bezug zu ihrer Aufgabe, waren selbst als Kinder hier dabei und wollen der nächsten Generation die hier erlebte Freude und die Werte ihrer eigenen Kindheit vermitteln.“ Die größte Aufgabe sieht Pummerer darin, den Kindern und Jugendlichen eine Orientierung mitzugeben, damit sie später kompetenter und nachhaltiger in der Welt agieren können. Behutsam und altersgerecht, spannend und abwechslungsreich, mit starkem Bezug zu ihrer unmittelbaren Umwelt. „Offenheit, Verantwortung und weltweite Verbundenheit beginnt vor der eigenen Haustüre.“ Weshalb die zahlreichen caritativen Aktionen der Gruppe 42 auch immer Menschen aus dem Bezirk zugute kommen. Bei der heurigen Adventmarktsammlung war dies eine bedürftige Familie mit sechs Kindern. Denn Hilfe müsse für Kinder ganz nah erlebbar sein.

Kinder sind das Wertvollste auf dieser Welt
„Dabei gilt es den großen Vertrauensvorschuss zu wahren, denn es gibt nichts Wertvolleres als unsere Kinder“, ist sich Pummerer der Verantwortung bewusst. Dass die Gruppe 42 in der Rochusgasse dabei hochprofessionell organisiert ist, liegt auch an seiner langjährigen Erfahrung als Unternehmensberater: „350 Menschen sind quasi ein großes Unternehmen, das ohne gute Organisation nicht funktioniert. Aber anders als in der Wirtschaft, sind wir eine Gemeinschaft engagierter und hoch motivierter Gleichgesinnter, deren schönster - und einziger - Lohn es ist, Kinderaugen zum Leuchten zu bringen.“ Das entschädige für den großen Zeit- und Energieaufwand, es gäbe nichts Wertvolleres, in das es sich zu investieren lohne. Ob jährlich ein oder sogar zwei Wochen am Sommerlager oder bei der täglichen Arbeit in den vielen Kleingruppen, die ganz unterschiedliche Aufgaben haben. „Wir investieren unsere Freizeit, aber für mich persönlich ist das auch eine entspannende Abwechslung zum Berufsalltag.“ Auch weil das Gemeinschaftserlebnis und spielerische Erlernen von Verantwortung heute selten geworden sei. „Man kann mich ruhig einen Sozialromantiker nennen“, lacht Pummerer, für den das Lebensmotto des Gründers der weltweiten Pfadfinderbewegung Robert Baden-Powell auch heute noch genauso gültig ist wie zu Beginn des 20. Jahrhunderts: Die Welt ein bisschen besser zu hinterlassen, als man sie vorgefunden hat.
Info unter: www.42er.at

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Autor:

Ulrike Kozeschnik-Schlick aus Alsergrund

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