Rabenhoftheater
Kabarett für den Tierschutz

Ein voller Theatersaal lachte gemeinsam für den Tierschutz.
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  • Ein voller Theatersaal lachte gemeinsam für den Tierschutz.
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  • hochgeladen von Sophie Brandl

Die Spitze der österreichischen Kabarettszene trat vergangene Woche im Rabenhof Theater für den Tierschutz auf.

LANDSTRASSE.  Schallendes Gelächter bricht aus, als Hauptact Reinhard Nowak und Kabarettkollege Roman Gregory die Bühne des Rabenhof Theaters entern. Mit im Gepäck: Ihr eigener Gangster-Rapsong. Komponiert, um wieder jung und cool auf ihre Töchter zu wirken. Das Publikum feiert.

So spaßig der Abend, so ernst der Grund dafür. Denn auch im Jahr 2019 gibt es noch Millionen von Tieren, die auf engstem Raum eingepfercht und unter Todesangst auf den Schlachter warten oder in Massentransporten quer durch Europa verfrachtet werden. Daher setzt sich das Tierschutzvolksbegehren rund um Initiator Sebastian Bohrn-Mena seit Mai dafür ein, Tieren eine Stimme zu verleihen und dem Leid ein Ende zu setzen.

Kabarett für den Tierschutz

"Doch damit wir auch etwas bewegen können, brauchen wir die Mithilfe von Ihnen allen! Denn politische Veränderung passiert immer nur durch Druck von unten", betont Bohrn-Mena. Um Spenden für das parteiunabhängige Volksbegehren zu sammeln, rief die Intiative vergangene Woche zum Kabarettabend in das Rabenhof Theater. Gefolgt sind dem Ruf nicht nur rund 200 Gäste, sondern auch die Crème de la crème der österreichischen Kabarettszene. So präsentierten unter dem Titel "Alles Tiere" Monica Weinzettl und Gerold Rudle, Reinhard Nowak und Roman Gregory, Dieter Chmelar sowie Peter Iwaniewicz Auszüge aus ihren aktuellen Programmen.

Jede Unterschrift zählt

"Sie alle haben sofort zugesagt, unentgeltlich für uns aufzutreten und brennen für den Tierschutz", freut sich der Begründer und fügt hinzu: "Besonderer Dank gilt natürlich auch Hausherrn Thomas Gratzer, der uns als Unterstützer des Volksbegehrens den Rabenhof zur Verfügung gestellt hat."
Die Einnahmen des Abends gingen zur Gänze an das Volksbegehren, dem es dadurch ermöglicht wird, Werbung zu schalten, um so viele Menschen wie möglich zu erreichen.

"Doch Sie alle können mehr leisten, als uns rein finanziell zu unterstützen. Jeder kann selbst zum Träger des Volksbegehrens werden und Tieren eine Stimme verleihen. Sei es durch ein Like auf Facebook oder in alltäglichen Gesprächen", sagt der Initiator. Das Volksbegehren kann durch eine Unterschrift in allen Gemeindeämtern Österreichs, sowie online per Handysignatur unterstützt werden. Weitere Informationen unter: www.tierschutzvolksbegehren.at

Zur Sache

Am Mittwoch, 26. Juni, laden Florian Scheuba und Thomas Maurer zum Saisonabschluss ins Rabenhof Theater, Rabengasse 3, ein. Um 19.30 Uhr beginnen die Vorstellungen jeweils für eine Stunde von Scheuba mit "Folgen Sie mir auffällig" und von Maurer mit "Zukunft". Tickets ab 26 Euro gibt es unter www.rabenhof.com. Kassaöffnungszeiten sind von Dienstag bis Freitag zwischen 14 und 18 Uhr. Infos: 01/712 82 82

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