Auszeichnung
Landstraßer Bezirksoscar geht an das Belvedere

Wolfgang Bergmann (li.) freute sich über die Auszeichnung für "sein" Belvedere.
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  • Wolfgang Bergmann (li.) freute sich über die Auszeichnung für "sein" Belvedere.
  • Foto: René Brunhölzl
  • hochgeladen von Yvonne Brandstetter

Zum 23. Mal wurde im dritten Bezirk  der "Oscar" verliehen.In diesem Jahr geht die Auszeichnung an das Belvedere.

LANDSTRASSE. Die 23. Verleihung des Landstraßer Bezirksoscars war in gewisser Weise auch gleichzeitig eine Premiere. Zum ersten Mal fand die Verleihung nämlich nicht im Studio 44 am Rennweg statt - sondern in einer historisch sehr interessanten Location. Der Preis wurde im Belvedere, in genau jenem Raum verliehen, wo am 15. Mai 1955 der Österreichische Staatsvertrag unterzeichnet wurde. Unter den Zusehern befanden sich hochkarätige Politiker, ebenso wie die Botschafter aus Russland, China und den Niederlanden.

Die Auswahl der Location war natürlich kein Zufall und das Geheimnis darum, wer den Preis erhalten wird, auch kein großes mehr. Feierlich enthüllten Bezirkschef Erich Hohenberger (SPÖ) und der Vorsitzende des Komittees Landstraße, Wilhelm Marhold, die Auszeichnung und überreichten sie an Wolfgang Bergmann, den wirtschaftlichen Geschäftsführer des Belvederes, der in seiner Rede die Freundschaft zu Hohenberger betonte und ihn sogar scherzhaft als "Nachfolger Prinz Eugens" bezeichnete.

3000 Euro für den guten Zweck

Die Freude über die Auszeichnung war natürlich groß. "Das Belvedere ist ein barocker Prachtbau, gehört zum Weltkulturerbe und beinhaltet die weltweit größte Sammlung von Klimt", schwärmt Bergmann. Er lädt die Wiener ein, dem Museum ab und an einen Besuch abzustatten, denn "wir fahren in andere Länder, aber haben wir unsere eigenen Museen eigentlich schon besucht?" Das erklärte Ziel: Das Belvedere wieder in den Mittelpunkt des Bezirks rücken.

Das Honorar des Künstlers, der den Bezirksoscar entwarf, spendete sein Honorar einem ganz besonderen Zweck: 1000 Euro (das Belvedere erhöhte auf 2000 Euro, der Verein Auf Augenhöhe sogar noch auf 3000) gingen an die Weihnachtsmannaktion von Erich Hohenberger. Jedes Jahr am 24. Dezember lädt der Bezirkschef bedürftige Familien ins Amtshaus ein und beschenkt sie mit Dingen, die sich die Eltern sonst nicht leisten könnten.

Mehr Fotos zum Abend finden Sie unter www.meinbezirk.at/wien/c-lokales/bezirks-oscars-2019_a3706221

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