Vom Diakon zum Priester
Mehr Berufung als Beruf

Maximilian Ewers wird am 13. November zum Priester geweiht.
  • Maximilian Ewers wird am 13. November zum Priester geweiht.
  • Foto: Florian Feuchtner
  • hochgeladen von Hannah Maier

Die Weihe zum Priester ist für Maximilian Ewers vielmehr Berufung als Beruf und steht kurz bevor.

LANDSTRASSE. Der Freitag der 13. November wird für Pater Maximilian Ewers CO ein ganz besonderer Tag: Er wird in der Pfarrkirche St. Rochus zum Priester geweiht. "Die Entscheidung Priester zu werden, steht nicht in den Wolken geschrieben. Ich möchte es werden weil ich glaube, dass ich dazu berufen bin", erzählt Ewers.

Aufgewachsen in Deutschland, kam der 30-jährige vor 11 Jahren nach Wien und studierte an der Wirtschaftsuniversität. Während dieser Zeit lernte er über Freunde das Oratorium Oratorium des hl. Philipp Neri kennen, nahm an den wöchentlichen Veranstaltungen teil und trat 2014 ein. Schließlich begann er 2015 mit dem Theologie-Studium, dieses muss man nämlich absolvieren wenn man Priester sein möchte.

Diakon, Priester, Bischof

Ewers Aufgaben zurzeit als Diakon sind unter anderem bei Taufen oder Hochzeiten zu assistieren oder auch Beerdigungen zu halten – grundsätzlich hilft er dort wo Not am Mann in der Rochuskirche ist. Als Religionslehrer am Gymnasium GRG3 Kundmanngasse verdient er sich seinen Lebensunterhalt. "Es ist etwas ganz anderes, mal auf der anderen Seite des Lehrerpults zu stehen. Die Arbeit mit den Schülern gefällt mir sehr und ich hoffe, dass ich das noch lange machen kann", so Ewers.

Als Diakon befindet er sich sozusagen eine Stufe unter der des Priesters. Die Hauptaufgabe eines Priester ist Christus durch die Sakramente zu den Menschen zu bringen, er hält also z.B. Messen und Taufen. Die nächste Weihstufe ist dann die des Bischofs, dieser leitet eine gesamten Diözese. "Was viele nicht wissen ist, dass ein Priester nicht automatisch ein Pfarrer ist. Denn ein Pfarrer leitet eine Pfarre. Als Priester werde ich ihn dabei unterstützen, vor allem durch das Lesen von Messen und Hören von Beichten", erklärt Ewers.

Den Glauben leben

Das Besondere an der Weihe ist, dass nur ein Bischof durch Handauflegung und Gebet einen Priester weihen kann. Für Ewers kommt dafür Bischof Klaus Küng, bis 2018 Bischof der Diözese St. Pölten, in die Rochuskirche. Coronabedingt wird die Feier etwas anders ablaufen als sonst: Teilnehmer müssen online reservieren, es wird keinen großen Chor geben, dafür einen Live-Stream für jene, die nicht dabei sein können. "Für mich kommt es nicht auf die Feier, sondern auf das Sakrament an. Ich möchte keinen Tag länger warten und freue mich auf die Weihe", so Ewers.

Für ihn zählt, Menschen für den Glauben zu begeistern und als Religionslehrer sieht er dafür gute Chancen. "Die Kirche macht seit 2000 Jahren nichts anderes als das Evangelium zu verkünden. Manchmal glauben es mehr Menschen, mal weniger. Für mich ist der springende Punkt, den Menschen ein Beispiel zu sein. Der Glaube wird dadurch etabliert, indem man ihn authentisch vorlebt", sagt Ewers abschließen.

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