Spatenstich für neues Biologiezentrum in St. Marx

Zukunftsvision: So soll das künftige Biologizentrum in St. Marx aussehen.
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LANDSTRASSE. Die Bauarbeiten haben zwar schon vor einem Monat begonnen, doch der offizielle Spatenstich für das neue Biologiezentrum der Universität Wien erfolgte erst jetzt.
Vergangene Woche luden Wissenschaftsminister Heinz Faßmann, Unirektor Heinz W. Engl und Hans-Peter Weiss, Geschäftsführer der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) nach St. Marx.

Forschung und Lehre

Auf dem 12.000 Quadratmeter großen Grundstück bei der Ecke Schlachthausgasse/Viehmarktgasse soll bis zum Frühjahr 2021 ein modernes Forschungs-und Lehrgebäude entstehen. Errichtet wird der Bau von der BIG im Auftrag der Uni Wien. Die Kosten werden mit rund 146 Millionen Euro beziffert.

Heinz W. Engl, Rektor der Universität Wien, sieht in der Nähe zu anderen Forschungseinrichtungen eine große Chance. 500 Wissenschafter und 5.000 Studierende sollen künftig in St. Marx tätig sein. "Die Biowissenschaften sind schnelllebig, das bedeutet große technische und planungsmäßige Herausforderungen an die Labore", so Engl.

Internationales Niveau

Bundesminister Faßmann, eigentlich Verfechter von Innenstadtuniversitäten, betonte "den guten Standort für den Life Science Sektor". Nur wenige Gehminuten entfernt, findet sich das Vienna Biocenter, in dem sowohl die Uni Wien mit dem Zentrum für Molekulare Biologie als auch die Max F. Perutz Laboratories untergebracht sind. Mit der Errichtung des Zentrums stelle das Bundesministerium sicher, "dass die lebenswissenschaftliche Forschung und Lehre auch weiterhin auf international wettbewerbsfähigem Niveau stattfinden kann", sagte Minister Faßmann. Neben Forschung und Lehre ist aber auch Platz für Gastronomie, einen Universitätsshop und eine Bibliothek eingeplant.

Semesterstart 2021

Die Rohbauarbeiten sollen bis Herbst 2019 abgeschlossen sein. Läuft alles nach Zeitplan, folgt im Mai 2021 die Möblierung des Zentrums, erläutert BIG Geschäftsführer Hans-Peter Weiss den Zeitplan der Bauarbeiten. Ab dem Wintersemester 2021/2022 sollen Wissenschafter und Studierende dann in dem neuen Biologiezentrum tätig sein.

Das 35 Jahre alte Gebäude am vorherigen Standort in der Althanstraße soll zunächst als Unterbringung für andere Universitäten dienen, während diese selbst sanieren. Zu nachfolgenden Schritten wollte Weiss sich derzeit noch nicht äußern.

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