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Tag des Sehens am 8. Oktober - Die österreichischen Augenoptiker/Optometristen geben Tipps, wie Sie Ihre Augengesundheit fördern

Um die Gesundheit und das Training unserer Augen ranken sich viele Mythen. Besonders im Internet findet man vermeintliche Tipps und angebliche Wunder-Übungen zur Stärkung der Sehkraft. Anlässlich der „Woche des Sehens“, die am 08.10.2015 mit dem „Tag des Sehens“ beginnt, geht die Bundesinnung der Augenoptiker/Optometristen diesen Geschichten auf den Grund, warnt vor neuen Gefahren und hilft den Augen, sich selbst zu helfen.

Wenn der Mensch Informationen aufnimmt, dann geschieht das zu rund 80% über die Augen. Dieser Vorgang beschäftigt ein Viertel unseres Gehirns. Gleichzeitig sind die Augen auch die aktivste Muskelgruppe unseres Körpers mit 1-3 Bewegungen pro Sekunde. „Das alleine zeigt die enorme Belastung, der unser Sehorgan in jedem Moment ausgesetzt ist“, so Komm.-Rat Anton Koller, MSc, Bundesinnungsmeister der Augenoptiker/Optometristen. Dementsprechend wichtig ist es, zumindest einmal im Jahr zum raschen Seh-Check beim Augenoptiker/Optometristen zu gehen. Für die Zeit dazwischen helfen regelmäßige Mini-Augenübungen sowie ein Wissen über die Fakten und Mythen zum Thema „Sehen“.

Mythen rund ums Auge
Smartphone und Seh-Übungs-Apps: Auf den verschiedenen Handy-Börsen kursieren diverse Apps, die spielerische Übungen zur Verbesserung der Sehkraft anpreisen. „Generell muss man von einer App, die das Auge noch länger auf einen Bildschirm im Nahbereich blicken lässt, unbedingt abraten“, sagt Koller. In unserem Zeitalter der Bildschirmarbeit ist die Ursache für eine Sehschwäche häufig auf zu viel „Nahsehen“ zurückzuführen. Da gerade beim Smartphone die ungesunde Nähe zum Auge gegeben ist, stellt es eine der größten Gefahrenquellen für scharfes Sehen dar.

Lesen - bei wenig Licht und auf dem Tablet: Es ist ein weit verbreiteter Glaube, dass geringe Beleuchtung beim Lesen die Augen gefährdet. Dieser Mythos kann aber nicht bestätigt werden. Vielmehr liegt die Gefahr wieder bei der generellen Anstrengung, der unser Sehorgan durch Fokussieren auf den Nahbereich ausgesetzt ist. Gute Beleuchtung hilft, diese Anstrengung einzuschränken, ist aber nicht das Grundproblem. Gleichzeitig ist auch das Lesen auf einem beleuchteten Tablet mit Vorsicht zu genießen. „Das Auge ist nicht dafür geschaffen, direkt in eine Lichtquelle zu blicken, sondern nur Lichtreflektionen aufzunehmen“, so Koller. Daher gilt für Leseratten also, den Augen auch ihre Pause zu gönnen.

Die Brille „Weg-Trainieren“: Oft liest man im Netz von Übungen, die die Sehkraft derart verbessern, dass man sich schließlich sogar die Brille oder Kontaktlinse sparen kann. Diese Behauptung entspricht nicht der Wahrheit und soll keine falschen Hoffnungen machen. Allerdings ist das Auge in der Tat ein Muskel, der - wie jeder andere auch - zur besseren Performance trainiert werden kann. Dioptrien werden damit nicht wettgemacht, aber gezielte Übungen helfen, einer Verschlechterung der Sehkraft vorzubeugen und auch in Zukunft einen scharfen Blick zu bewahren.

5 Tipps für die Augen-Gesundheit

1. Abwechselnd ein Objekt in der Ferne (ab 40m) und in der näheren Umgebung fokussieren.
2. Zur Entspannung der Muskulatur die Augen langsam nach oben, unten, rechts und links rollen.
3. Mehrmals täglich den Knochen um die Augenhöhle mit kreisenden Bewegungen massieren.
4. Mit der eigenen Hand ein „Unendlichkeits-Zeichen“ in die Luft malen und mit den Augen folgen.
5. Die Hände in Form eines Fernglases vor die Augen halten und einen Gegenstand fokussieren. Dadurch gewinnt man an Tiefenschärfe.

Wirtschaftskammer Wien
Fachgruppe der Gesundheitsberufe
www.wko.at/wien/gesundheit

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