Thomas Wally: Ein Musiker und Komponist der Zukunft

Thomas Wally wurde ein Schwerpunkt beim internationalen Festival Wien Modern 2010 gewidmet.
  • Thomas Wally wurde ein Schwerpunkt beim internationalen Festival Wien Modern 2010 gewidmet.
  • Foto: Wally
  • hochgeladen von Thomas Netopilik

BEZIRKSZEITUNG: Sie haben am 1. Oktober den outstanding artist award für den Bereich Musik erhalten. Hat Sie der Preis überrascht?
Thomas Wally: „Der outstanding artist award war insofern überraschend, als dass er bei der Wettbewerbsausschreibung noch einen anderen Namen hatte. Als ich dann zunächst per Email verständigt wurde, wusste ich zunächst nicht, um welchen Preis es sich handelt. Aber der Name zählt nicht. Es ist die Anerkennung für meine Arbeit die mich freut“.

BZ: Wie sind Sie zum Komponieren gekommen?
WALLY: „Musik spielte bei uns zuhause von Anfang an eine große Rolle. Mein Vater hatte unter anderem Oboe studiert, meine Mutter Schulmusik. Mein Großvater mütterlicherseits, Ernst Tittel, war Organist, Komponist und Theorieprofessor gewesen. Als ich mit fünf Jahren meinen ersten Violine-Unterricht bekam, spielten ­meine beiden älteren Brüder auch schon ein Instrument: Johannes Gitarre, Ernst Klavier“.
BZ: Sie schreiben zeitgenössische Musik. Muss der Zuhörer Vorwissen mitbringen, um Ihre Kompositionen zu verstehen?
Wally: „Nein. Viel wichtiger als Vorwissen ist Offenheit“.

BZ: Wann sind Ihre Stücke zu hören, gibt es in naher Zukunft Highlights?
WALLY: „Zwei absolute Highlights sind sicherlich der 8. und 9. November 2010, an denen ich als einer der diesjährigen Hauptkomponisten von Wien Modern – Österreichs größtem Festivals für Musik der ­Gegenwart – mit je drei Stücken präsent sein werde. Am 8. November um 19.30 im Arnold Schönberg Center (ensemble LUX) und am 9. November um 19.30 im Berio-Saal im Wiener Konzerthaus (Ensemble ­Reconsil)“.

Interview: Thomas Netopilik

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