Klassik
Yury Revich geigt auf

Der Landstraßer ist Violinist aus Leidenschaft.
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  • Der Landstraßer ist Violinist aus Leidenschaft.
  • Foto: Max Brucker
  • hochgeladen von Yvonne Brandstetter

Ein Violinist aus der Landstraße überzeugt mit künstlerischer Vielfalt und sozialem Engagement.

LANDSTRASSE. Den russischen Violinisten Yury Revich kann man mittlerweile als echten Landstraßer bezeichnen. Vor mehr als zehn Jahren kam er nach Wien, um hier Musik zu studieren und ist seither dem dritten Bezirk treu geblieben.

Derzeit wohnt der 28-jährige Musiker in unmittelbarer Nähe des Konzerthauses – eine seiner vielen Spielstätten. Den Ruf, den Wien als Musikstadt hat, kann der junge Geiger nachvollziehen: "Es herrscht eine ganz besondere Atmosphäre hier. Manchmal fühlt man sich wie vor 200 Jahren, aber dann gibt es wiederum eine ganz tolle moderne Szene. Diese Kombination aus Tradition und Innovation finde ich interessant."

Dass er selbst innovativ ist, beweist Revich mit zahlreichen Ideen, die er zu erfolgreichen Projekten umsetzt. Der Geigenvirtuose spielte bereits auf den Bühnen zahlreicher großer Häuser weltweit, unter anderem in der Carnegie Hall, der Mailänder Scala, dem Wiener Konzerthaus und dem Wiener Musikverein. Revich wurde als "vielseitigster Künstler seiner Generation" geehrt. Das nicht zu Unrecht, denn er beschäftigt sich auch mit vielen anderen musikalischen Stilformen – derzeit intensiv mit elektronischer Musik. Dem Violinisten ist es aber auch ein großes Anliegen, klassische Musik dem jüngeren Publikum näherzubringen.

Wohltätigkeit als Anliegen

Das Herzensprojekt des jungen Russen heißt "Friday Nights with Yury Revich": Eine Eventreihe, die gemeinsam mit Mia Papaefthimiou ins Leben gerufen wurde. Beim Eventformat "Concert of Arts" vereint sich das klassische Musikkonzert mit anderen Kunstrichtungen. Das alles geschieht vor dem Hintergrund einer Non-Profit-Organisation zur Förderung und Vernetzung junger kreativer Künstler. Das Programm für die Saison 2020 ist unter www.fnights.com einzusehen.

Revich nützt seine künstlerische Präsenz außerdem verstärkt, um sich auf humanitärer Ebene zu engagieren. 2011 war er Mitorganisator des Konzerts in Wien für die Opfer des japanischen Tsunamis und organisierte die erste österreichische Wohltätigkeitsgala "All for Autism" – seitdem eine der größten Veranstaltungen zur Aufklärung über Autismus in Europa.

Auf die Frage, in welchen anderen Bereichen er sich noch gerne verwirklichen würde, lautet die unmittelbare Antwort: Film. Die Vielseitigkeit des modeaffinen Musikers scheint keine Grenzen zu kennen. Um den ambitionierten Künstler wird es also noch lange nicht ruhig werden. Mehr Infos unter www.yuryrevich.com

Autor:

Nina Bartsch aus Landstraße

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