1000 BOMBEN FÜR DAS JUGENDAMT

Wann: 22.02.2013 09:30:00 Wo: Jugendamt, Rüdengasse, 1030 Wien auf Karte anzeigen

1000 Bomben werden am 22.02.2013 um 9:30 im Wr. Jugendamt, 3. Rüdengasse 11, gezündet!
Allerdings braucht die Polizei nicht einzugreifen, denn es handelt sich um Schwedenbomben. Die Bürgerinitiative Kinderrechte überreicht dieses Geschenk als Mahnung und zum Gedenken an CAIN, LUCA und MELVIN. Während diesen Kindern nicht geholfen wurde, werden täglich Kinder von übereifrigen Sozialarbeiterinnen aus Familien gerissen und fremduntergebracht. Diese Kinder sollen Adressaten des „süßen“ Geschenkes sein.
„Rund die Hälfte der Unterbringungen von Kindern in Heimen und Wohngemeinschaften sei nicht zielführend“, gesteht sogar DSA Georg Dimitz, selbst Mitarbeiter des Jugendamtes, ein. „Nur jedes zweite Kind müsse wegen ernstlicher Gefährdung zu seinem Schutz aufgenommen werden…kostengünstiger und zielführender wäre es, das ambulante System auszubauen. Ein Jahr Fremdunterbringung koste rund 63.000 Euro oder 170 Euro pro Tag - mehr als die kompletten Lohnkosten eines ambulant arbeitenden Sozialarbeiters“, rechnet Dimitz vor. (http://oe1.orf.at/artikel/293296). In diesem Punkt treffen sich persönliche Fehlentscheidungen, finanzielle Interessen und Machtmissbrauch einer Institution, die keiner Kontrolle unterliegt. Das gehört geändert, bevor tatsächliche Bomben, wie skandalöse Heimunterbringungen oder weitere vermeidbare Todesfälle von Kindern, platzen.

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