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Gegen Spekulation in der Hetzgasse unter Aufsicht des Magistrats!

Das Haus in der Hetzgasse. Aus der Gründerzeit 1928. Seit 1999 wurde nichts daran gemacht. Aber es ist sanierungsfähig.
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  • Das Haus in der Hetzgasse. Aus der Gründerzeit 1928. Seit 1999 wurde nichts daran gemacht. Aber es ist sanierungsfähig.
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Wo: Hetzgasse, Hetzgasse, 1030 Wien auf Karte anzeigen

Von 1999 bis 2001 hat die Stadt Wien unter politischer Verantwortung von Wohnbaustadtrat Werner Faymann und Bügermeister Häupl 36 sogenannte "atypische" Wohnhäuser mit 539 Wohnungen verkauft - und damit der Spekulation Tür und Tor geöffnet. Die Firma Soulier, die im Zuge dieser Aktion das besagte Haus in einem Paket mit Objekten im 1. Bezirk erworben hat, ließ das Gründerzeit-Gebäude aus dem Jahr 1928 systematisch verfallen, drängte Mieter heraus und vermietete leerstehende Wohnungen nicht weiter. Nun steht das Haus kurz vor dem Abriss. Ein verbliebener Mieter setzt sich weiterhin zur Wehr.

"Dies ist ein klassischer Fall von Spekulation, der durch falsche politische Entscheidungen der regierenden SPÖ hervorgerufen wurde", so Juliana Orkopiridse, Spitzenkandidatin von Wien Anders. Und weiter: "Bis heute decken Magistratsabteilungen das unmenschliche Vorgehen der Eigentümer. Ich rufe alle Verantwortlichen dazu auf, dieses Haus nicht dem Abriss Preis zu geben. Es ist immer noch möglich, das Objekt unter Denkmalschutz zu stellen und dann wieder leistbaren Wohnraum für alle zu schaffen."

Das Haus ist ein Symbol für Spekulation in Wien

Okropiridse wiederholt die Forderung von Wien Anders nach einer Leerstandsabgabe. "Dann wäre so ein Vorgehen der Eigentümer nicht mehr rentabel, und wir hätten längst wieder Wohnraum geschaffen." Wien Anders ruft zur Teilnahme an der Demonstration "Schützt Gründerzeithäuser vor Spekulation" am 3. September um 18 Uhr in der Hetzgasse im dritten Bezirk auf. "Und wir werden uns auch an dieser Aktion aktiv beteiligen. Denn dieses Haus ist für uns ein Symbol für die Spekulation in Wien - unter Aufsicht des Magistrats!"

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