17.07.2017, 12:56 Uhr

„Einfach machen!“ - Die Geschichte von Kickbox-Ass Levente Bertalan

Nur ein kleiner Teil der Medaillen, die Levente Bertalan bereits gewonnen hat (Foto: Levente Bertalan)

Levente Bertalan feiert einen Erfolg nach dem anderen. Der Superstar hat die Entwicklung im Sport Kickboxen in den letzten Jahren vorangetrieben wie kein Zweiter.

LANDSTRASSE. Der Verein von Levente Bertalan "Team Tae-Kibo" hat bei den letzten Staatsmeisterschaften doppelt so viele Medaillen geholt wie der Zweitplatzierte. Doch Erfolge wie dieser gehören für Bertalan schon fast zur Tagesordnung. Er ist dreifacher Europa- und zweifacher Weltmeister, darüber hinaus verzeichnet er zahllose Staats- und Landesmeistertitel. Sein nächstes Ziel: "Kickboxen soll olympisch werden!" Und dass man seine gesteckten Ziele auch erreicht, scheint für den Profi eine Selbstverständlichkeit zu sein.

„Mit 13 Jahren bin ich eines Nachts aufgewacht und hatte den Traum, dass ich Kickbox-Weltmeister bin. Dieser Traum wurde zu meinem Ziel, und ich arbeitete hart daran, dass er Realität wird“, so Bertalan. Eine Hartnäckigkeit, die ihn zu seinen großen Leistungen bringt. Denn wie sonst könnte man einen 16-Stunden-Tag mit vollem Arbeitspensum schaffen. Kickboxen ist nämlich nur eine der vielen Aufgaben in Levente Bertalans Leben: „Ich gebe in der Früh Privatunterricht, danach geht es zu meinem Job als Projektmanager und am Abend trainiere ich", so Bertalan, der so ganz nebenbei auch noch zwei Firmen führt.


Senkrechtstarter

Seinen Verein Team Tae-Kibo hat er vor zehn Jahren mit Shane Jacobs ins Leben gerufen. Der Name setzt sich aus den zwei Sportarten Taekwondo und Kickboxen zusammen. „Innerhalb von zehn Jahren haben wir es zum erfolgreichsten Verein in Wien geschafft. Jetzt ist er in einer Wachstumsphase. Wir haben neben unserem Haupt-standort in der Münzgasse auch in der Seestadt Trainingsräume. Als nächstes möchte ich gerne nach St. Pölten expandieren.“


Training beginnt im Kopf

„Viele Menschen fragen mich, wie ich Full-Time-Job, Verein und Training unter einen Hut bringe. Um ehrlich zu sein, weiß ich das selbst nicht, ich mache es einfach.“ Für Menschen mit Motivationsproblemen hat der Sportler folgende Ratschläge: "Man muss sich realistische Ziele setzen und sie hartnäckig verfolgen. Und für den Anfang ist am wichtigsten: einfach machen", so der Tipp von Bertalan.
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