24.08.2016, 13:15 Uhr

Fiakerplatz: Kein Wasser für Vierbeiner in der Hundezone

Für Hundebesitzerin Uschi und Mischling Teddy ist es an heißen Tagen am Fiakerplatz oft mühsam ohne Wasser. (Foto: Ernst Miesgang)

Hundebesitzer fordern einen Trinkbrunnen für die Hundezone im Bock-Park am Fiakerplatz.

LANDSTRASSE. Hundebesitzer haben es im Bock-Park am Fiakerplatz nicht leicht. An heißen Tagen ist weit und breit kein Trinkbrunnen für die Vierbeiner in Sicht. Die Folge: Man versucht, in den umliegenden Gasthäusern Wasser für die Hunde aufzutreiben.

„Vor vielen Jahren stand dort in der Mitte des Parks ein Brunnen mit Trinkwasser“, erzählt eine alte Dame, die mit ihrem Pudel auf einer Bank im Bock-Park sitzt. Der Brunnen wurde wiederholt vandalisiert und musste schließlich trockengelegt und demontiert werden. 15 bis 20 Jahre sei das aber schon her.

Seitdem gibt es keinen Trinkbrunnen mehr im Park – trotz Hundezone und Fußballkäfig. In den heißen Sommermonaten bitten viele Hundebesitzer in den Restaurants und Cafés um Wasser für ihre Schützlinge. Nicht gerade zur Freude vieler Wirte. „Auch für die Kinder wäre ein Trinkbrunnen im Sommer wichtig“, meint eine Kellnerin eines Cafés am Fiakerplatz.

„Letztens war jemand so nett und hat einen Kübel Wasser für die Hunde hingestellt“, erzählt eine Hundebesitzerin. An dieser Hundezone schätzt sie, dass die Fläche überschaubar ist und man schnell feststellen kann, ob sich der Liebling mit den anderen Hunden in der Zone verträgt. Die Hundezone ist immerhin 220 m2 groß.

Brunnen im nächsten Park

Für die Hundehalterin Sandra ist die fehlende Trinkwasserversorgung kein Problem. „Wir wohnen gleich ums Eck, wenn wir durstig werden, gehen wir einfach heim, etwas trinken“, sagt sie. Für die anderen Parkbesucher, die sich nicht in dieser glücklichen Lage befinden, steht der nächste Trinkbrunnen im Kardinal-Nagl-Park bereit. Grundsätzlich sei ein Trinkbrunnen möglich, heißt es seitens der zuständigen MA 42 – Wiener Gärten. "Es wäre zu prüfen, ob es überhaupt technisch machbar ist, d.h., ob Zu- und Abwasserleitungen vorhanden sind. Weiters ist es natürlich eine Kostenfrage", so Joachim Chen von der MA 42. Auf Anfrage der bz werde das nun geprüft.
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