23.05.2017, 20:30 Uhr

Um 500.000 Euro: Jugendzentrum wird umgebaut

Freude beim Team des Jugendzentrums in der Marktgasse: Die Sanierung wurde fix bewilligt. (Foto: www.jugendzentren.at)

Das Zentrum in der Marktgasse 35 wird saniert. Geld ist bereits vorhanden, ein Termin steht noch aus.

ALSERGRUND. In der Marktgasse wird in der nächsten Zeit viel gebaut: Bis 2019 sollen die Umbauarbeiten an Schule, Hort und Jugendzentrum komplett fertiggestellt sein. "Für das Jugendzentrum hoffen wir, dass es schon früher wieder zur allgemeinen Verwendung offenstehen wird", sagt Renate Rudolf von der Bezirksvorstehung. "Es handelt sich um ein sehr großes Bauprojekt. Wir müssen erst noch ein Ausweichquartier finden, ehe überhaupt mit dem Bau begonnen wird. Das ist derzeit der Knackpunkt." Darum stehe im Moment weder ein Datum für den Beginn noch für das Ende der Umbauarbeiten fest.

Jugendzentrum sehr beliebt

"Schon jetzt wird das Angebot von den Jugendlichen sehr gut angenommen. Und wir sind uns sicher, dass auch alle mitkommen werden, egal wo im näheren Umfeld wir während des Umbaus ein Ausweichquartier finden werden", ist Rudolf zuversichtlich. Auf das Resultat des Umbaus kann man sich schon jetzt freuen: Es wird einen gemütlichen Jugendcafébereich geben, der mit Stand-PCs und Spielkonsolen multimedial sehr gut ausgestattet sein wird. Aber auch Bücher und Spiele werden den Besuchern zur Verfügung stehen ebenso wie eine Küche und ein geräumiger Mehrzweckraum mit Discoanlage, Wuzzlern und Billardtisch.

Die Bewegung darf im neuen Jugendzentrum natürlich auch nicht zu kurz kommen: In einem eigenen Raum sind Möglichkeiten für Tischtennis und Ballspiele vorgesehen. Für die weiblichen Besucher wird ein Mädchenraum zur Verfügung stehen, um sich auch einmal zurückziehen zu können.

Brandschutz und barrierefrei

Neben den allgemeinen Sanierungsarbeiten, wie zum Beispiel dem neuen Anstrich der Wände, sind beim Umbau des Jugendzentrums zwei Maßnahmen besonders wichtig: Zum einen wird es Erneuerungen und Adaptierungen im Bereich des Brandschutzes geben. Zum anderen wird nach den Umbauarbeiten auch die Barrierefreiheit einwandfrei hergestellt sein. „Die Stadt Wien investiert rund 500.000 Euro und ermöglicht dadurch nun allen Jugendlichen den problemlosen Zugang zum Zentrum 9", so Bezirksvorsteherin Martina Malyar.

Generell ist die Vorfreude auf das fertige Jugendzentrum schon jetzt sehr groß, da es sich um eine wichtige Einrichtung im Bezirk handelt. Sobald man mit dem Umbau fertig ist, wird das Zentrum 9 ohne weitere Verzögerung wieder geöffnet sein, auch wenn die Arbeiten an Schule und Hort noch nicht abgeschlossen sind.

Nähere Infos gibt es unter www.jugendzentren.at
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