St. Andrä
Ära von ÖWR-Einsatzstellenleiter Erwin Klade ist zu Ende

Erwin Klade (links) legte sein Amt als Einsatzstellenleiter Wasserrettung in St. Andrä zurück. Peter Ceplak (rechts) übernimmt vorerst.
  • Erwin Klade (links) legte sein Amt als Einsatzstellenleiter Wasserrettung in St. Andrä zurück. Peter Ceplak (rechts) übernimmt vorerst.
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  • hochgeladen von Simone Koller

Vor rund drei Wochen verabschiedete sich Urgestein Erwin Klade als Einsatzstellenleiter bei der Wasserrettung.

ST. ANDRÄ. Seit 40 Jahren ist Erwin Klade bei der Österreichischen Wasserrettung (ÖWR) aktiv. Doch nun trat er mitten in der Sommersaison als Leiter der Einsatzstelle in St. Andrä zurück: "Meine Zeit ist abgelaufen, nun machte ich vorzeitig Nägel mit Köpfen. Bei den Neuwahlen im kommenden Jahr wäre ich ohnehin nicht mehr angetreten." Seine Entscheidung traf er aus persönlichen Gründen. Der Einsatzorganisation wird er aber nicht zur Gänze den Rücken kehren, als "normales" Mitglied möchte er weiterhin aktiv bleiben.

Urgestein der Wasserrettung

Vor 30 Jahren wurde die Freizeitanlage (FZA) St. Andräer See errichtet und Klade gehört seitdem zum Inventar. Im Jahr 1991 übernahm der 55-Jährige die dort neu gegründete Einsatzstelle als Leiter und ist seit 1999 auch beruflich als Betriebsleiter der Freizeitanlage tätig. "Insgesamt übe ich mein Ehrenamt als Wasserretter schon 40 Jahre aus, anfangs versah ich meine Dienste noch im ehemaligen ÖDK-Bad und war dort schon im Vorstand aktiv", blickt Klade zurück. Vier Jahrzehnte widmete er sich nun in seiner Freizeit dieser Einsatzorganisation, als Einsatzleiter pausierte er zwischendurch aber für einige Jahre. Außerdem war er im Laufe seiner Karriere Teil des ÖWR-Landesverbandes als Landesleiterstellvertreter und Referent für Fließ- und Wildwasser.

"Ich habe ein Wochenende lang überlegt und mich dazu entschlossen, mich nun endgültig als Einsatzstellenleiter bei der Wasserrettung zurückzuziehen." Erwin Klade

Neuwahlen nahen

"Natürlich war mein Schritt zum Rücktritt nun abrupt, aber jetzt sind andere an der Reihe", betont Klade, der seine letzte Periode nun ein halbes Jahr früher beendet hat. Er übergibt nun mitten in der laufenden Saison: "Mein Stellvertreter Peter Ceplak übernimmt nun vorerst die Leitung der Einsatzstelle bis zu den Wahlen." Laut dem ehemaligen Leiter sei der Vorstand gut aufgestellt und der Zeitpunkt für einen Wechsel sei optimal. Obwohl der plötzliche Rücktritt herausfordernd ist, beruhigt auch Ceplak: "Der Betrieb am See und alle Kurse laufen normal weiter, die Einsatzbereitschaft besteht."

Frischer Wind weht

"Ich habe auch ein gewisses Alter erreicht und andere Mitglieder müssen nun zu arbeiten beginnen", führt Klade aus. In die Struktur, die im Zuge der Neuwahlen entstehen wird, möchte er sich nicht einmischen. Er übergibt einen gut geführten und florierenden Verein in jüngere Hände, wie es sich auch beim Betrieb am See bemerkbar macht: "Die Dienste laufen gut, der Rettungsschwimmer-Kurs ist gut besucht und die wichtigsten Personen sind am Ball."

Wasserretter im Herzen

Klade weist auch darauf hin, dass der Posten als Leiter 100 Prozent abverlangt. Er möchte momentan deshalb auch keine halben Sachen machen. Berührungspunkte mit der Wasserrettung werden dem FZA-Betriebsleiter aber ohnehin nicht erspart bleiben. "Da muss aber eine konsequente Trennung herrschen", fügt er hinzu. Nach den Neuwahlen bei der ÖWR-Einsatzstelle in St. Andrä möchte er in der nächsten Saison als normales Mitglied einsteigen, denn: "Ich bin Wasserretter und werde es immer bleiben". Derzeit umfasst die Organisation 80 Mitglieder und 50 Rettungsschwimmer.

Wer folgt Klade nach?

Für die Einsatzorganisation kam der Rücktritt sehr überraschend und eine Lücke tut sich auf. "Erwin machte das zuvor schon jahrelang, der Verwaltungsaufwand ist für mich jetzt natürlich viel größer", äußert sich Einsatzstellenleiter-Stellvertreter Peter Ceplak. Ob er sich bei den Neuwahlen für die Funktion des Einsatzstellenleiters aufstellen lässt, steht noch in den Sternen: "Jetzt werden erst mal Gespräche geführt und danach wird eine Entscheidung fallen."

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