Familie Grassler/Oberleidenberg
Die Quereinsteiger vom vulgo Sandbauer

Anton und Elisabeth Grassler führen ihren landwirtschaftlichen Betrieb am Oberleidenberg.
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  • Anton und Elisabeth Grassler führen ihren landwirtschaftlichen Betrieb am Oberleidenberg.
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Durch die Pferdezucht verschlug es Anton und Elisabeth Grassler vor elf Jahren auf den Oberleidenberg.

WOLFSBERG. Vor mehr alles 20 Jahren begann alles mit der Zucht von Araber-Pferden und heute bewirtschaften Anton (59) und Elisabeth (53) Grassler den Hof vulgo Sandbauer am Oberleidenberg bei St. Margarethen. Drei Schweine-Rassen, Angus-Rinder und Legehennen finden dort eine Heimat und Anton Grassler, der als Tischler tätig ist und die Landwirtschaft quasi als "Hobby" betreibt, verfolgt ein Ziel: "Als Quereinsteiger möchte ich auch neue Wege einschlagen. Meine Frau und ich sind nicht am Bauernhof aufgewachsen."

Wie alles begann

"Bevor wir dieses Anwesen gekauft haben, lebte ich mit meiner Familie in St. Andrä. Wir hatten für unsere Pferdezucht ,TB Arabians‘ anfangs nur einen Stall gemietet", blickt Grassler zurück. Doch im Laufe der Jahre startete die Suche nach einem eigenen Anwesen für die Araber-Zucht und die Familie wurde am Oberleidenberg fündig: "Im Jahr 2010 brachten wir einige Pferde mit auf den Hof und übernahmen die Schweinezucht von den Vorgängern."

Verschiedenste Rassen

Mit der Übernahme der Schweine fiel auch der Startschuss für die Erweiterung des Betriebs, die Pferdezucht beendeten sie. Heute tummeln sich am Hof zwischen 50 und 60 Schweine unterschiedlicher Rassen. "Seit 2012 haben wir Mangalitza-Schweine am Hof, da wir schon damals etwas Außergewöhnliches wollten", erzählt Grassler. Besonders der weiße Speck zeichnet diese Rasse aus und das AMA Genuss Region-Gütesiegel stellt die heimische Qualität unter Beweis. Seit Kurzem finden auch Duroc-Schweine im Stall ihren Platz: "Im Frühjahr wollen wir den ersten Speck vermarkten."

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Qualität aus der Region

Künftig will Grassler die Standard-Rasse seiner Schweinezucht durch Duroc-Schweine ersetzen: "Dieser Wechsel dauert natürlich noch. Aber die bessere Fleischqualität spricht eindeutig dafür. Ziel ist es, nur noch Mangalitza- und Duroc-Schweine am Hof zu haben." Er und seine Frau betreiben auch die Produktion von Speck, Trockenwürsten und Co. nach "alter Überlieferung" – Geschmacksverstärker und Fertiggewürze werden komplett weggelassen. Geschlachtet und verarbeitet wird am Hof und auch die Futtermittel für das Vieh stammen zu 90 Prozent aus eigenem Anbau, die Fütterung erfolgt ohne Mais.

Alle Hände voll zu tun

Insgesamt bewirtschaftet Familie Grassler knapp 15 Hektar Fläche, der Großteil des Grundstückes befindet sich am Oberleidenberg, der Rest im Gemeindegebiet von Wolfsberg und St. Andrä. Nebenher werden am Hof auch noch Zimmer vermietet: "Das haben wir auch von unserem Vorgänger übernommen, ist aber nicht unser Hauptgeschäft." Früher wurde auch eigenes Brot gebacken.

Verkauf der Schmankerln

"Unsere Erzeugnisse werden beim Lagerhaus Wolfsberg, Haus der Region und natürlich ab Hof vermarktet", so der Nebenerwerbs-Landwirt. Eier und Frischfleisch gibt es auf Vorbestellung. Er fügt hinzu: "Alle zwei Wochen bin ich auch am Kulinarik-Kultur-Markt (KuKuMa) am Hohen Platz mit frischen Produkten vertreten."

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