Wolfsberg
Dunkelheit lockt Einbrecher

In den kommenden Monaten haben Dämmerungseinbrecher wieder vermehrt unbewohnt wirkende Häuser im Visier
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  • hochgeladen von Simone Koller

Frühe Dunkelheit durch Zeitumstellung zieht vermehrt Dämmerungseinbrecher in Siedlungsgebiete.

WOLFSBERG. Rund 40 Prozent der Einbruchsdelikte finden von November bis Jänner statt. Die frühe Dunkelheit trägt einen großen Teil dazu bei, dass Einbrecher vor allem in Siedlungsgebieten ihr Unwesen treiben. Ein durchschnittlicher Einbruch dauert nur zwischen drei und sieben Minuten.

Dämmerungseinbrüche

Einbruch gehört zu den "Big Five" der Kriminaldelikte in Österreich. Vor allem in den Herbst- und Wintermonaten finden vermehrt Einbrüche statt, da das unbemerkte Einsteigen in Häuser durch die frühe Dunkelheit erleichtert wird. Oft reichen 30 Sekunden, um eine ungesicherte Tür oder ein Fenster aufzubrechen. Danach wird in das Haus eingedrungen. Bis zum Verlassen des Hauses vergehen nur wenige Minuten. Erfreulicherweise sind die Einbruchsdiebstähle in der vergangenen Saison um 22 Prozent zurückgegangen. Der zunehmende Einsatz von Alarmanlagen schreckt viele Täter ab, wie es eine Studie des Kuratoriums für Verkehrssicherheit herausfand. Dafür wurden die Täter selbst befragt und bestätigten: "Wenn das Haus eine Alarmanlage hat, gehen wir weiter".

Siedlungsgebiete

Ein beliebtes Ziel der Dämmerungseinbrecher sind Wohngegenden, die gut an Hauptverkehrswege angebunden sind und so eine rasche Flucht ermöglichen. Außerdem haben Täter vermehrt schwer einsehbare Grundstücke und ebenerdig gelegene Wohnungen im Visier. Die Polizei klärt auf: "Hohe Hecken in Kombination mit der frühen Dunkelheit bieten den idealen Sichtschutz für Einbrecher, um ungestört in das Haus durch Türen oder Fenster vordringen zu können." Österreichweit ist die Zahl solcher Einbrüche rückläufig, dennoch werden vermehrt Kontrollen der Polizei stattfinden. In manchen Fällen reichen diese Kontrollen aber nicht aus. Deswegen werden Hinweise von der Bevölkerung gerne entgegengenommen. "Als Siedlungsbewohner kennt man Autos, die dort täglich verkehren. Sobald vermehrt fremde oder unbekannte Fahrzeuge wahrgenommen werden, ist Vorsicht geboten", so die Polizei.

Vorsichtsmaßnahmen

Neben teuren Alarmanlagen gibt es noch viele weitere Maßnahmen zum Schutz vor Dämmerungseinbrechern. Zeichen der Abwesenheit sollen so gut wie möglich vermieden werden. "Lichtquellen oder TV-Simulatoren, die durch Zeitschaltuhren gesteuert werden, lassen das Haus bewohnt wirken, was Täter natürlich abschreckt. In der Regel sind diese menschenscheu und vermeiden jeglichen Kontakt", heißt es seitens der Polizei. Außerdem spielt die gegenseitige Unterstützung in der Nachbarschaft eine wichtige Rolle. Durch einbruchshemmende Türen und Fenster sowie Zusatzschlösser kann zusätzlich deutlich mehr Widerstand geboten werden.

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