11,5 Millionen werden in die Hand genommen
Investitionen ins ländliche Wegenetz

Landesrat Martin Gruber will die Sanierung und den Ausbau des ländlichen Wegenetzes weiter forcieren.
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  • Landesrat Martin Gruber will die Sanierung und den Ausbau des ländlichen Wegenetzes weiter forcieren.
  • Foto: Büro LR Gruber
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Das Agrarreferat des Landes Kärnten investiert 1,03 Millionen Euro in 40 Bauprojekte im Lavanttal.

KÄRNTEN/LAVANTTAL. Das ländliche Wegenetz ist für Leben und Wirtschaften in ländlichen Gebieten eine unverzichtbare Infrastruktur. Auch die Mobilität der ländlichen Bevölkerung im Alltag hängt eng damit zusammen, vom Schul- oder Arbeitsweg bis hin zum täglichen Einkauf oder dem Arztbesuch. Mit dem Arbeitsprogramm „Ländliches Wegenetz 2021“ beabsichtigt Landesrat Gruber, dieses ländliche Wegenetz in einem guten Zustand zu erhalten und es auf einen modernen technischen Stand auszubauen, um auch die Lebensdauer der Weganlagen zu erhöhen.

1,5 Millionen Euro mehr

Rund 11,5 Millionen Euro werden heuer vom Agrarreferat des Landes Kärnten in das ländliche Wegenetz investiert. Obwohl bereits 2020 ein neuer Höchststand im Baubudget erreicht werden konnte, stehen somit heuer nochmals um rund 1,5 Millionen Euro mehr für die ländliche Infrastruktur zur Verfügung als im Vorjahr. „Das ländliche Wegenetz ist für Leben und Wirtschaften in ländlichen Gebieten unverzichtbar. Wir investieren auch heuer kräftig, um diese Infrastruktur für die Bevölkerung zu erhalten und zu modernisieren“, so Gruber.

40 Bauprojekte im Tal

Das ländliche Wegenetz im Bezirk Wolfsberg umfasst 1.545 Kilometer Weglänge. Hier sollen in diesem Jahr 40 Bauprojekte umgesetzt werden, in die vom Land Kärnten rund 1,03 Millionen Euro investiert werden. Hinzu kommen kleinere Ausbesserungen und Instandhaltungsmaßnahmen sowie Baumaßnahmen bei Flurbereinigungsverfahren, die je nach Bedarf umgesetzt werden.

40 Jahre alter Weg

Ein Vorzeigeprojekt wird am Wartkogel in der Stadtgemeinde Bad St. Leonhard umgesetzt. Dabei handelt es sich um eine private Weganlage, die seit 2019 auf einer Länge von 2.550 Laufmetern saniert wird. Heuer startet ein weiterer Bauabschnitt. Die Gesamtkosten betragen 1,23 Mio. Euro, die vom Agrarreferat des Landes über die gesamte Bauzeit mit über 800.0000 Euro gefördert werden. Aus dem heurigen Arbeitsprogramm investiert das Land Kärnten hier rund 180.000 Euro. Der Weg ist bereits 40 Jahre alt und dementsprechend stark beansprucht. Er wird gänzlich ausgebaut und die Tragschicht wird verstärkt und der gesamte Weg wir neu asphaltiert. Erschlossen werden sechs Hofstellen, 65 Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche und 51 Hektar Wald.

Hofzufahrt „Gaichweg“

In der Gemeinde Preitenegg wird die 300 Meter lange Hofzufahrt „Gaichweg“ saniert, die derzeit vor allem durch vernässtes Gelände führt. Der Weg ist zurzeit nur ein Schotterweg und daher sehr schwer befahrbar, vor allem nach stärkeren Regenfällen oder im Frühjahr aufgrund des Tauwetters. Er soll daher komplett saniert, ausgebaut und asphaltiert werden. Außerdem wird die Wasserführung verbessert. Die Gesamtbaukosten belaufen sich auf 150.000 Euro, von denen das Agrarreferat über die gesamte Bauzeit 97.500 Euro übernimmt. Erschlossen werden neben einer Hofstelle auch drei weitere Familienwohnhäuser, neun Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche und rund fünf Hektar Forst. Die Fertigstellung ist 2024 geplant.

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