Almfans müssen noch warten
Koralpenhaus wird erst im Herbst eröffnet

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Starke Schneefälle haben die Fertigstellung des Koralpenhauses verzögert.

WOLFSBERG. Mit Ende November des Vorjahres musste der Generalunternehmer Griffner Haus die Arbeiten am Koralpenhaus der Alpenvereins Sektion Wolfsberg aufgrund einsetzender Schneefälle einstellen. Es folgte eine lange Pause, in der es für Baufahrzeuge nicht möglich war, bis zur Baustelle durchzudringen. Erst mit Juni konnten die Arbeiten wieder aufgenommen werden. Die Verzögerung hat Auswirkungen auf die geplante Eröffnung. Helmut Sumper, Obmann des Alpenvereins Wolfsberg: „Wir rechnen damit, dass Griffner Haus die Arbeiten am 10. September fertigstellen wird. Die Eröffnung soll dann am ersten Oktoberwochenende über die Bühne gehen – vorausgesetzt das Wetter und die Corona-Maßnahmen spielen mit.“

Bodenständig und raffiniert

In der Zwischenzeit hat Pächter Robert Graimann von der "Alpin Süd Tourismus" aus Feldkirchen Gelegenheit, sich häuslich einzurichten. Er freut sich schon auf seine künftige Aufgabe: „Im Restaurant haben wir Platz für 40 Gäste, auf der Terrasse können weiter 45 Platz nehmen. Kulinarisch kann man sich einiges erwarten. Neben der typischen Jause wird es auch traditionelle kärntnerische und steirische Küche geben. Bodenständig, aber auch ein bisschen raffiniert.“ Ein fünfköpfiges Kernteam wird sich um das Wohl der Gäste kümmern, darunter auch zwei Köche.

Pächter Robert Graimann

Auch im Winter offen

Die Hütte wird etwa zehn Monate pro Jahr geöffnet sein. Für den bevorstehenden November ist ein reduzierter Betrieb angedacht, im Dezember wird dann immer von Freitag bis Sonntag der „Advent am Berg“ zelebriert. Im Jänner, Feber und März läuft normaler Betrieb, denn die Koralpe wird bei Tourengehern immer beliebter. Von der Zeit nach Ostern bis zum Muttertag wird das Haus voraussichtlich geschlossen sein, bevor die Wandersaison wieder beginnt. Was Graimann und sein Team im neuen Koralpenhaus so bieten, erfährt man auch online unter www.koralpenschutzhaus.at.

Zimmer und Unterkunft

Das neue Koralpenhaus bietet aber nicht nur Verpflegung, sondern in ihrer Funktion als Schutzhütte auch Unterkunft. Sie beinhaltet drei gemütliche Zimmer mit sechs Betten, ein Vierbettzimmer mit Dusche und Waschbecken sowie ein heimeliges Doppelbettzimmer mit Zusatzbett. Das Haus selbst wurde in Holzriegelbauweise ausgeführt. An das alte Koralpenhaus erinnert noch der Kachelofen in der Gaststube erinnern, der mit den Originalziegeln wieder aufgebaut wurde. Beheizt wird der Bau über eine Fußbodenheizung mit Pellets als Brennstoff.

Viel Eigenleistung

Am Bau beteiligt war aber nicht nur der Generalunternehmer Griffner Haus mit diversen Subfirmen, sondern auch die Mitglieder des Alpenvereins selbst. Sumper: „Es wurden zahlreiche Arbeiten ehrenamtlich von unseren Mitgliedern erledigt.“ Vor allem das Kernteam mit Helmut Sumper, Horst Flößholzer, Ingrid Zarfl, Brigitte Schlatte und Gottfried Paulitsch beschäftigt sich quasi Tag und Nacht mit dem Projekt.

Unterstützung gefragt

Die Kosten für das Gesamtprojekt werden sich wohl auf etwa 970.000 Euro belaufen, knapp 100.000 Euro mehr als ursprünglich angenommen. Dies liegt an einigen unvorhergesehenen Aufgaben, die noch erledigt werden mussten. Sumper: „So war etwa der Keller viel feuchter als angenommen. Wir mussten die Außenwände neu isolieren.“ Finanziert wird der Bau zum Großteil aus Eigenmitteln des Alpenvereins, aber auch von privaten Spendern. „Es ist ein fünfstelliger Betrag an Spenden zusammengekommen“, so der Obmann. Wer den Alpenverein Wolfsberg finanziell oder auch mit seiner Arbeitskraft unterstützen will – gesucht werden derzeit Fliegenleger – findet auf www.alpenverein.at/wolfsberg alle Infos.

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