Lavanttal
Slow-Food-Philosophie erobert die Region

Übergabe der Auszeichnung: Bürgermeister Hannes Primus, Margit Thonhauser, Gottfried Bachler und Eckart Mandler (von links)
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  • Übergabe der Auszeichnung: Bürgermeister Hannes Primus, Margit Thonhauser, Gottfried Bachler und Eckart Mandler (von links)
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  • hochgeladen von Simone Koller

Seit dieser Woche ist die Region Lavanttal die zweite "Slow Food Travel Destination" in ganz Österreich.

ST. PAUL. Am Donnerstag, 1. Oktober 2020, fand die Gründungsveranstaltung "Das Lavanttal auf dem Weg zur Slow Food Travel Destination" in St. Paul statt. Im Rahmen der Veranstaltung ging die offizielle Verleihung der Auszeichnung über die Bühne, wodurch sich das Lavanttal nun in den noch sehr exklusiven Kreis der "Slow Food Travel Destinations" einreiht. Als zweite Region in Österreich darf das Tal dieses Siegel tragen. 

Slow Food Gemeinschaft 

Zu Beginn durfte der Vorsitzende des Regionalmanagements Lavanttal (RML), der Wolfsberger Bürgermeister Hannes Primus, zahlreiche Gäste im St. Pauler Rathaus begrüßen. Unter ihnen waren die Landtagsabgeordneten Claudia Arpa und Armin Geissler, die St. Andräer Bürgermeisterin Maria Knauder sowie der St. Pauler Ortschef Stefan Salzmann. Außerdem wohnten Obmann Gottfried Bachler und Geschäftsführer Eckart Mandler von Slow Food Kärnten der Gründungsveranstaltung bei. Heimische Produzenten, die Teil der Genussexpedition sind, folgten ebenfalls der Einladung. Claudia Tscherne von der Agentur Weitblick führte durch das Programm, wo nach einem Impulsreferat von Gottfried Bachler die Unterzeichnung des Vertrags für die Slow Food Gemeinschaft "Genussexpedition Lavanttal" als Basis für die Entwicklung der "Slow Food Travel Destination" folgte.

Lavanttaler Pilotprojekt 

Schon vor einiger Zeit streckte Margit Thonhauser, Geschäftsführerin des RML, ihre Fühler in Richtung Slow Food aus. Dass Produzenten im Lavanttal diese Philosophie mittragen und umsetzen können, war für sie klar. Im Jahr 2019 fiel der Startschuss für ein Kulinarik-Projekt, das bereits mittelfristig das Ziel verfolgte, eine Slow Food Destination zu werden: Im Rahmen der "Genussexpedition Lavanttal" bilden die Produzenten das Herzstück, die dabei ihre Lebensmittel erlebbar und touristisch in Wert setzen sollen. Die erste Umsetzungsphase startete am 26. September, bis 7. November kann man jeden Samstag noch an einer Genussexpedition teilnehmen. 

Die Expeditionen zu heimischen Genüssen

Jahreskalender 2021

Mit der Auszeichnung zur "Slow Food Travel Destination" ist nun auch der Startschuss für eine konstruktive Zusammenarbeit zwischen der Landwirtschaft und dem Tourismus gefallen. In den nächsten Wochen wird bereits der Jahreskalender 2021 erarbeitet. Bachler erklärt: "Die Slow Food Travel Destination bietet Wertschöpfung für die Region, es werden Arbeitsplätze geschaffen und Touristen ins Lavanttal gelockt. Außerdem misst man heimischen Lebensmittel hohen Stellenwert bei und die Region wird dadurch bald großen Stolz verspüren." Das Ziel von Slow Food Travel ist es auch, die Gäste für den Schutz der biologischen Vielfalt und des kulturellen Erbes zu sensibilisieren, die lokale Gastronomie ins Licht zu rücken und die Idee des Reisens und Entdeckens mit der Slow Food Philospohie zu vereinen. "Slow Food musst du leben, denn es ist eine Philosophie und keine Verordnung", betont Bachler.

Übergabe der Auszeichnung: Bürgermeister Hannes Primus, Margit Thonhauser, Gottfried Bachler und Eckart Mandler (von links)

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