Von Reykjavik bis Spielberg
St. Andräer Raumausstatter arbeitet auch für Promis

Anton Meyer führt das St. Andräer Familienunternehmen bereits in vierter Generation.
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  • Anton Meyer führt das St. Andräer Familienunternehmen bereits in vierter Generation.
  • hochgeladen von Daniel Polsinger

Für welchen Promi die Raumausstattung Meyer aus St. Andrä dieser Tage einen Stuhl vergoldete, ist ein Geheimnis. Aber vielleicht kommen Sie selbst drauf.

ST. ANDRÄ. Eigentlich zählen Lavanttaler Familien zur Hauptkundschaft der Raumausstattung Meyer St. Andrä. Ab und an kommt es jedoch auch vor, dass prominente Kunden ihre Leistungen in Anspruch nehmen. Gerade erst hat das Lavanttaler Traditionsunternehmen einen 150 Jahre alten Stuhl für einen milliardenschweren österreichischen Getränkehersteller restauriert. „Leider kommt es oft vor, dass prominente Kunden nicht namentlich genannt werden wollen“, schmunzelt Geschäftsführer Anton Meyer. In diesem speziellen Fall wandte sich ein Restaurator an das Lavanttaler Unternehmen. Meyer: „Er wusste, dass wir Spezialisten sind, was die Restauration von geprägtem Leder betrifft. Unsere Aufgabe war es, den Stuhl neu aufzupolstern mit Originalmaterialien wie Rosshaar, Afrik und anderen natürlichen Materialien. Das Highlight war natürlich die Prägung des Leders von Hand und die Blattvergoldung sowie Bemalung des Musters.“ Der Wert des Stuhles ist schwer feststellbar, dürfte sich aber auf mehrere tausend Euro belaufen.

Im Hafen von Reykjavik

Doch der genannte Stuhl ist längt nicht der außergewöhnlichste Auftrag, den die Firma Meyer bisher erfüllt hatte. Ein Highlight war die textile Ausstattung sowie der Entwurf von Teppichböden für einen Eisbrecher. „Alleine schon das Ausmessen der Kojen im Hafen von Reykjavik an Bord des Schiffes waren eine geniale Abwechslung, die mir lang in Erinnerung bleiben wird“, sagt Anton Meyer, dessen Urgroßvater vor 96 Jahren den Grundstein für das Unternehmen legte. Der aktuelle Chef ist mittlerweile der vierte in einer Reihe von Antons, allerdings nicht der letzte. Die Namensgebung für den eigenen Sohn fiel Anton und seiner Frau Christina nicht allzu schwer. „Es war für uns eine Freude, diese Tradition dieses Vornamens in unserer Familie in der fünften Runde weiterzuführen.“

500.000 Euro investiert

Seit der Unternehmensgründung befindet sich der Unternehmensstandort im Ortskern von St. Andrä. Ein Umzug kommt für Anton Meyer nicht in Frage. Im Gegenteil, gerade erst wurde eine halbe Million Euro in den Umbau und die Modernisierung des Schauraums investiert. Das Hauptgeschäft sind Böden, Polsterei, Möbel und Vorhänge, wobei der Trend eindeutig in Richtung gesamtheitliche Beratung, Planung und Ausführung geht. Ob es sich dabei um Konzepte für ein ganzes Haus, eine Wohnung oder nur ein einzelnes Zimmer handelt, spielt keine Rolle. Das oft zitierte „alles aus einer Hand“ wird vom 18-köpfigen Team gelebt. „Für Kunden bringt das auch eine Zeitersparnis. Er muss nicht von einem Geschäft zum nächsten, um sich beraten zu lassen.“

Lehrlinge gesucht

Obwohl es sich beim Raumausstatter um ein sehr traditionell angehauchtes Berufsbild handelt, verändert auch dieser sich mit zunehmender Digitalisierung rasant. Das beginnt mit der 3D-Planung, welche aus der Branche nicht mehr wegzudenken ist, und endet mit innovativen Maschinen, die auf der Baustelle zum Einsatz gebracht werden. Wer sich vorstellen kann, eine Lehre in diesem Bereich zu beginnen, kann sich gerne bei Anton Meyer melden: „Wir würden gerne mehr Lehrlinge ausbilden. Derzeit suchen wir Lehrlinge für den Beruf des Tapezierers und Raumausstatters. Auch schnuppern ist jederzeit möglich.“

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