LKH Wolfsberg
Umbau geht in die dritte Runde

Im nächsten Jahr starten erneut Umbauarbeiten am LKH Wolfsberg.
  • Im nächsten Jahr starten erneut Umbauarbeiten am LKH Wolfsberg.
  • Foto: WOCHE
  • hochgeladen von Simone Koller

Im Februar beginnt die dritte Baustufe beim Umbau des LKH Wolfsberg mit Kosten von 28,63 Millionen Euro.

WOLFSBERG. Das Landeskrankenhaus (LKH) Wolfsberg wird umgebaut: In der dritten Baustufe stehen vor allem die räumliche Verbesserung und Flächenreduktion im Fokus. Die KABEG plant am Standort in Wolfsberg ein interdisziplinäres Ambulanzzentrum, wo in der Nähe auch ein Zentralröntgeninstitut angesiedelt wird. Der Baustart für die dritte Baustufe ist für Februar 2021 anberaumt, die Inbetriebnahme für das Jahr 2025. Der Kärntner Landesrechnungshof (LRH) hat die Planung bereits überprüft. 

Ambulanzzentrum

Derzeit befinden sich die einzelnen Ambulanzen im Nahbereich der fachlichen Leitung und sind somit im gesamten Gebäudekomplex verteilt. Im neuen interdisziplinären Ambulanzzentrum werden diese zentralisiert, zudem sind zwei Beobachtungsplätze untergebracht. Dadurch entspricht der Umbau auch dem Regionalen Strukturplan Gesundheit – Kärnten: Der Strukturplan gibt nämlich für das LKH Wolfsberg die Aufstellung von zwei Beobachtungsbetten im Bereich der ambulanten Erstversorgung vor. Zum neuen Ambulanzzentrum soll es einen getrennten Zugang für Notfälle und Patienten mit geplanten Eingriffen geben.

Weitere Neuerungen

In der Nähe der Ambulanzen soll das Zentralröntgeninstitut, das momentan auf drei Bereiche verteilt ist, zentral angesiedelt werden. Zusätzlich kommt es zur neuen räumlichen Verlagerung der Dialyse. In Zukunft sind die Räume der medizinischen Leitungs- und Administrationsfunktionen sowie Besprechungszimmer zentral in einem Gebäudebereich geplant. Im Rahmen der dritten Baustufe kommt es zur neuen Errichtung der onkologischen Tagesklinik.

Das Gesamtprojekt

Das gesamte Ausbaukonzept für das LKH Wolfsberg erstellte die Krankenanstaltenleitung des LKH Wolfsberg in Zusammenarbeit mit der KABEG im Jahr 2012. Das Konzept war in fünf Baustufen gegliedert und die Kosten wurden auf 32,09 Millionen Euro geschätzt. Nach der Prüfung durch den LRH im Jahr 2015 wurde zwei Jahre später eine detaillierte Planung für die weiteren Baustufen vorgelegt, wo die fünfte Baustufe – die Flächenreduktion – bereits in frühere Etappen integriert wurde. Die Kosten für die dritte und vierte Baustufe liegen nun bei 62,12 Millionen Euro. 

Prüfung durch den LRH

Der LRH hatte das Projekt "Baustufe 3" vor der Durchführung als Großvorhaben zu überprüfen. Die KABEG legte dafür Kosten von 29,05 Millionen Euro vor. Die Überprüfung des LRH ergab eine Reduktion der Kosten um 421.000 Euro. Abgesehen von kleinen Mängeln gibt es vom LRH jedoch keine Kritik an der Planung. "Wir haben das Großvorhaben überprüft und es passt. Positiv ist, dass durch den Umbau beim LKH Wolfsberg Flächen reduziert werden", sagt LRH-Direktor Günter Bauer.

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