Wahl 2021
Nervenkitzel in St. Andrä

Maria Knauder (SPÖ) konnte an die Erfolge ihres Vorgängers Peter Stauber nicht anschließen.
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  • Maria Knauder (SPÖ) konnte an die Erfolge ihres Vorgängers Peter Stauber nicht anschließen.
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Knappe Stichwahl und Kräfteverschiebungen im Gemeinderat prägen das Wahlergebnis der Bischofsstadt.

ST. ANDRÄ. Die Wahl in St. Andrä war nichts für schwache Nerven. Bürgermeisterin Maria Knauder erhielt 47,53 Prozent der Stimmen und muss mit Gerald Edler (FPÖ) in die Stichwahl gehen. Auf Edler entfielen 24,95 Prozent der Stimmen – nur elf Stimmen mehr als auf Maximilian Peter, Spitzenkandidat der ÖVP.

Dankbar

Bürgermeisterin Maria Knauder übt sich in Demut: „Ich bin dankbar, dass ich gleich bei meinem ersten Antreten als Newcomerin 47,5 Prozent der Stimmen bekommen habe, und das bei fünf Kandidaten. Natürlich hoffe ich, dass ich bei der Stichwahl die Menschen noch einmal mobilisieren kann. 50 Prozent plus eine Stimme ist das Ziel.“

Zwei Drittel geschafft

Für Gerald Edler (FPÖ) wurde das Wahlziel zu zwei Dritteln erreicht: „Im Gemeinderat sind wir leider auf die dritte Stelle zurückgefallen. Aber unsere wichtigsten Ziele haben wir geschafft, nämlich die rote Absolute zu brechen und bei der Bürgermeisterwahl in die Stichwahl zu kommen.“

Platz zwei für VP

Obwohl Maximilian Peter, Spitzenkandidat der VP, in der Bürgermeisterwahl ausgesprochen knapp hinter Gerald Edler zurückblieb, spricht er von einem großen Erfolg, auch in Hinblick auf das Parteiergebnis von 26,11 Prozent der Stimmen, das die Fraktion zur zweitstärksten Kraft im Gemeinderat macht: „Wir sind überwältigt, dass wir auf Platz zwei vorrücken konnten. Das letzte Mal war die ÖVP 1985 in dieser Stärke im Gemeinderat vertreten. In Zukunft können wir wieder zwei Stadträte stellen. Wir können sehr stolz sein, denn wir sind die geheimen Gewinner dieser Wahl.“

Listen unter zwei Prozent

Martin Mayerhofer (Team M3) als auch Günther Drescher (Liste "Für den Bürger") mit ihren Namenslisten blieben unter der Zwei-Prozent-Marke.

Maria Knauder (SPÖ) konnte an die Erfolge ihres Vorgängers Peter Stauber nicht anschließen.
Gerald Edler (FPÖ) hofft auf einen Erfolg in der Stichwahl.

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