Lavanttal
Bei Hobbysportlern herrscht Ausnahmezustand

Kassier Andreas Schlacher und Obmann Günther Ziegler Senior vom Tennissportverein (TSV) Wolfsberg
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  • Kassier Andreas Schlacher und Obmann Günther Ziegler Senior vom Tennissportverein (TSV) Wolfsberg
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Trotz Corona-Virus: Judokämpfer, Schwimmer und Tennisspieler versuchen vieles, um fit zu bleiben.

LAVANTTAL (tef). Die "Australien Open", eines der größten Tennisturniere weltweit, vor dem Fernseher zu konsumieren, ist für viele Hobby-Tennisspieler in diesen Zeiten nur ein schwacher Trost. Müssen sie doch schon seit Monaten wegen der Corona-Pandemie auf Tennis verzichten. Alle hoffen jetzt darauf, dass die Freiluftsaison rechtzeitig starten kann.

Hoffen auf Freiluftsaison

"Sollte es das Wetter zulassen, werden wir alles daransetzen, die Plätze heuer mindestens eine Woche früher als gewohnt fertig zu haben", sagt der Obmann des Wolfsberger Tennissportvereines (TSV) Günther Ziegler Senior. Wichtig wäre das auch für die "Unterkärntner Tennismeisterschaften 2021", die ab 14. April auf der TSV-Anlage stattfinden sollen. Wenig bis gar nicht zu kämpfen hatten die Judokas des Askö Judoclub Wolfsberg im letzten Jahr. Vielmehr forderte die Pandemie von ihnen Durchhaltevermögen. "Von März bis Juli war Kontaktsport komplett verboten. Trotzdem haben wir unter Berücksichtigung aller Hygienevorschriften im Juni Outdoor-Trainings durchgeführt. Der Fokus lag dabei auf der körperlichen Fitness und den Bewegungsabläufen. Körperkontakt war nicht gestattet", bedauert der Obmann des Vereins Erich Pachoinig.

Neue Ziele

Groß war die Erleichterung, als klar wurde, dass ab Juli wieder in der Halle trainiert werden konnte. "Mit der Absage aller Turniere im Jahr 2020 fehlten aber sportliche Ziele. Deshalb vereinbarten wir, auf die nächste Gürtelprüfung Mitte Dezember hinzuarbeiten", so Pachoinig.

Erich Pachoinig, langjähriger Obmann des Askö Judoclubs Wolfsberg, hofft auf ein baldiges Ende der Pandemie.
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Zurück an den Start

Mit den erneut verschärften Maßnahmen machte sich im November aber auch bei den Eltern Unsicherheit breit und das Training wurde komplett eingestellt. Zurzeit ist beim Judoclub alles gestoppt. Ob ab Ostern wieder Kontaktsport möglich ist, wird gerade diskutiert. Erich Pachoinig bleibt aber zuversichtlich: "Wir sind kämpfen gewohnt und deshalb optimistisch, auch den Kampf gegen die Pandemie zu gewinnen." Vollkommen von der Pandemie bestimmt war auch das vergangene Jahr beim Wolfsberger Schwimmverein (WSV) Sparkasse Wolfsberg. Ein normaler Trainingsbetrieb war über weite Strecken de facto unmöglich.

Nichts geht mehr

An eine Wettkampfplanung war nicht zu denken. Das "Walter Mörtl Memorial" und die "Kärntner Meisterschaften" kamen ebenso nicht zur Austragung wie die circa zwanzig nationalen und internationalen Wettkämpfe, an denen die Athleten des WSV sonst teilnehmen. "Die aktuelle Situation ist auch deshalb finanziell eine Herausforderung, weil die Kurse für die Kindergärten und Volksschulen nicht stattfinden konnten. Ohne die Unterstützung der Kärntner Sparkasse, der Stadtgemeinde, des Landes und privater Sponsoren wäre das kaum zu stemmen", sagt Obmann Dietmar Krusch. Am meisten betroffen waren aber die Aktiven. Mit Trockentrainings wurde versucht eine Grundfitness aufrechtzuerhalten. Ohne Einheiten im Wasser aber nur eine schwache Notlösung.

Die Nachwuchsschwimmer des WSV Sparkasse Wolfsberg müssen weiter auf das Training im Wasser warten.
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Alles in Schwebe

Zurzeit kann nur die Leistungsgruppe wieder im Hallenbad Klagenfurt trainieren. Die Nachwuchsschwimmer sind nach wie vor zur Untätigkeit gezwungen. Derzeit wird mit dem Landesverband für die Zeit nach Corona geplant. Im Februar ist ein Wettkampf im Klagenfurter Hallenbad anvisiert. Und Krusch appelliert, "die Bestimmungen und Vorgaben einzuhalten, damit alle bald wieder ihr gewohntes Leben zurückbekommen".

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