Der sehende Schuh

Der „InnoMake“ ist mit oder ohne Smartphone-App bedienbar und sehr benutzerfreundlich
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  • Der „InnoMake“ ist mit oder ohne Smartphone-App bedienbar und sehr benutzerfreundlich


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  • hochgeladen von Daniel Polsinger

Der Gemmersdorfer Markus Raffer hat einen High-Tech-Schuh zur Hinderniserkennung für Sehbeeinträchtige mitentwickelt.

Sehbeeinträchtigten und blinden Menschen steht heute eine ganze Reihe von verschiedenen Hilfsmitteln zur Verfügung, vom bekannten Blindenstock bis hin zu allerlei technischem Equipment. Eine aufsehenerregende Ergänzung dazu ist „InnoMake“ – ein intelligenter High-Tech-Schuh, der den Benutzer durch Vibration, akustische Signale und LED-Beleuchtung vor Hindernissen warnt. Hinter der Idee steckt die Firma Tec-Innovation mit Sitz in Niederösterreich. Gegründet wurde das Unternehmen von Kevin Pajestka, der seine Idee 2013 in der Fernsehsendung „2 Minuten 2 Millionen“ vorstellte. Auf diesem Wege wurde der Lavanttaler Markus Raffer auf die Firma aufmerksam. Er selbst wuchs mit einem Sehrest von nur vier Prozent auf. „Darum habe ich mich aus Nutzersicht für den ‚Innomake‘ interessiert, habe aber auch das unternehmerische Potential gesehen und Kevin Pajestka einfach kontaktiert“, erinnert sich Raffer heute.

Österreichisches Produkt
Die beiden schlossen sich zusammen und konnten nach erfolgreicher Investorensuche 2016 mit der Entwicklung ihrer Idee beginnen. Vier Jahre lang wurde getüftelt, getestet, geforscht und experimentiert – nun steckt das Unternehmen mitten in der der Serienproduktion. „Fast alle Bestandteile werden in Österreich hergestellt“, zeigt sich Raffer stolz.

Reichweite bis vier Meter
Der „Innomake“ besteht aus einem Einschubfach, das von einem orthopädischen Schuhmacher in den Schuh eingebaut wird. Darin wird das elektronische Warnsystem fixiert, das den Anwender durch akustische und visuelle Warnsignale sowie Vibrationsfeedback vor Hindernissen, wie etwa Gehsteigkanten, Personen oder Hydranten, warnt. Der Vibrationsalarm wird im Zehenbereich des Schuhs ausgelöst, das akustische Signal kommt aus dem Smartphone und wird idealerweise über Kopfhörer bzw. spezielle Knochenkopfhörer übertragen. Die Reichweite kann individuell eingestellt werden und reicht von 0,5 bis 4 Meter.

Kosten
Die Kosten für den Konsumenten belaufen sich auf 3.800 Euro brutto – alles inklusive. Allerdings ist man aktuell damit beschäftigt, die Kassen und Förderstellen von dem Produkt zu überzeugen, so dass man sich von diesen Stellen schon bald eine Teilfinanzierung oder gänzliche Kostentragung erhofft.

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