600.000 Euro für Kinderbetreuung in Leibnitz

LR Ursula Lackner informiert über die Erweiterung von Kinderbildungs- und -betreuungseinrichtungen im Bezirk Leibnitz.
  • LR Ursula Lackner informiert über die Erweiterung von Kinderbildungs- und -betreuungseinrichtungen im Bezirk Leibnitz.
  • Foto: ©Lunghammer
  • hochgeladen von Waltraud Fischer

Nachdem am Dienstag im Landtag das neue Kinderbildungs- und Betreuungsgesetz beschlossen worden ist, folgte in der heutigen Regierungssitzung der nächste große Schritt: Für die Erweiterung von Kinderbildungs- und -betreuungseinrichtungen in der Steiermark hat die Landesregierung heute 600.000 Euro für Projekte in Leibnitz bereitgestellt.

„Kinderkrippen und -gärten bieten nicht bloß Spiel und Spaß, sondern sind Bildungseinrichtungen, die das Fundament für den weiteren Lebensweg der Kinder legen“, betont Ursula Lackner, Landesrätin für Bildung und Gesellschaft. Daher initiierten das Land Steiermark und der Bund eine Ausbauoffensive, in deren Rahmen seit dem Jahr 2015 mehr als 100 Millionen Euro in den Ausbau und die Qualitätsverbesserung der steirischen Einrichtungen investiert wurden. Die Zahl der Kinder, die eine Kinderbildungs- und -betreuungseinrichtung besuchen, ist in diesem Zeitraum um 3700 gewachsen, alleine im Bereich der Krippe nahm die Zahl der Plätze um 40 Prozent zu.
Mit dem heutigen Regierungsbeschluss fließen in der Steiermark weitere 19 Millionen Euro an die Gemeinden bzw. Trägerorganisationen. Mit diesem Geld werden landesweit insgesamt 113 Bauprojekte im Kinderkrippen- und Kindergartenbereich realisiert, die Platz für rund 2200 zusätzliche Kinder bieten werden.

600.000 Euro für Bezirk

600.000 Euro davon fließen in den Bezirk Leibnitz, womit vier Projekte mit drei zusätzlichen Gruppen und 42 neuen Plätzen für Kinder sowie bauliche Verbesserungen realisiert werden können.
Damit schließt das Land den im Frühling dieses Jahres erfolgten Fördercall ab, mit dem 212 Projekte für insgesamt mehr als 3000 neue Plätze auf Schiene gebracht worden sind. Bereits im Juli hat die Regierung die erste Tranche über 6,8 Millionen Euro (34 Projekte) freigegeben.
Investitionen wirken
„Die Rückmeldungen zeigen, wie groß das Interesse der Gemeinden ist, dem Bedarf der Eltern und Kinder nachzukommen. Damit werden die über die 15a-Vereinbarung bereitgestellten Bundesmittel zur Gänze ausgeschöpft“, so Lackner. „Gute Einrichtungen mit ausreichenden Plätzen spielen eine immer größere Rolle, wenn sich junge oder werdende Eltern für einen Wohnort entscheiden.“
Das Ergebnis des jüngsten Calls setzt den Trend der letzten Jahre fort. Seit 2015 ist die Zahl der Kinder, die eine Kinderbildungs- und -betreuungseinrichtung besuchen, um 3700 gewachsen, alleine im Bereich der Krippe nahm die Zahl der Plätze um 40 Prozent zu. Insgesamt wurden in diesem Zeitraum mehr als 100 Millionen Euro in den Ausbau und die Qualitätsverbesserung der steirischen Einrichtungen investiert.
„Doch nicht nur Qualität und Platzangebot sind für Eltern von großer Bedeutung“, betont Lackner, sondern auch die Zahl der Tage, an denen die Kinderkrippen und Kindergärten geöffnet haben. Da liegt die Steiermark mit durchschnittlich 21,1 Schließtagen bundesweit auf dem zweitbesten Platz.


Projekte im Bezirk Leibnitz

Gemeinde St. Johann im Saggautal: Errichtung einer eingruppigen Krippe, 200.000 Euro Förderung (170.000 Euro Bund und 30.000 Euro Land)
Pfarre Heiligenkreuz am Waasen: Errichtung einer eingruppigen Krippe, 166.040 Euro Förderung (136.040 Euro Bund und 30.000 Euro Land)
Gemeinnützige Bau- und Siedlungsgenossenschaft steirisches Hilfswerk für Eigenheimbau reg. Gen.m.b.H. in Tillmitsch: Erweiterung der Krippe um eine dritte Gruppe, 185.000 Euro (155.000 Euro Bund und 30.000 Euro Land)
Pfarre Heiligenkreuz am Waasen: Maßnahmen zur Barrierefreiheit des fünfgruppigen Kindergartens, 55.210 Euro (vom Bund)

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