Neuer Bereitschaftsdienst seit 1. April
Die meisten Einsätze gab es in Leibnitz und Wildon

Mit April 2019 wurde der Bereitschaftsdienst in der Steiermark neu organisiert, der natürlich auch im Bezirk Leibnitz zu tragen kommt (Die WOCHE Leibnitz berichtete mehrmals.)

Der neue Bereitschaftsdienst ist nunmehr in 24 Regionen mit geänderten Dienstzeiten (Montag bis Freitag von 18:00 Uhr bis 24:00 Uhr und am Wochenende und feiertags von 07:00 Uhr bis 24:00 Uhr) als reiner Visitendienst organisiert. Dabei sind Montag bis Freitag mindestens ein und am Wochenende und feiertags zumindest zwei Bereitschaftsärztinnen und -ärzte neben geöffneten Ordinationen je Region tätig. Ärztinnen und Ärzte sind, wie bisher berechtigt, auch an Wochenenden ihre Ordinationen zu öffnen.

Der Grundbaustein des neuen Bereitschaftsdienstes ist das Gesundheitstelefon, welches ebenso seit 1. April 2019 unter der Telefonnummer 1450 an 365 Tagen/24 Stunden erreichbar ist.

Besonders medizinisch geschultes diplomiertes Krankenpflegepersonal (sowie ein/e Ärztin/Arzt im Hintergrund) lotst jede Anruferin bzw. jeden Anrufer durch ein medizinisch-wissenschaftliches Expertensystems und gibt dann Verhaltensempfehlungen ab. Dabei wird auch der aktuelle Aufenthaltsort der Anruferin/des Anrufers sowie nächstmögliche Behandlungsstellen und deren Öffnungszeiten berücksichtigt um eine optimale Versorgung zu ermöglichen. Dies ermöglicht in Zukunft eine zielgerichtete Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen und somit nur wirklich notwendige Visiten an Bereitschaftsärztinnen und -ärzten weiterzugeben.
Bei Bagatellerkrankungen (z.B. Zeckenbiss) wird zu einer/m niedergelassenen Ärztin/Arzt oder in ein Gesundheitszentrum am nächsten oder übernächsten Tag verwiesen.

Meisten Einsätze in der Südweststeiermark

Die Besetzung des Bereitschaftsdienstes durch Visitenärztinnen und -ärzte lag in der ersten Woche bei rund 70 %. In der ersten Woche wurden Ärztinnen und Ärzte steiermarkweit zu 247 Visiten, davon zu zehn Notfällen, gerufen. In der Region Weststeiermark (Leibnitz 21, Deutschlandsberg 18, Voitsberg 16 und Wildon 25) waren die meisten Einsätze zu verzeichnen. Teilnehmende Ärztinnen und Ärzte sehen große Vorteile in diesem neu organisierten Bereitschaftssystem.

Der Bereitschaftsdienst ist grundsätzlich freiwillig
KOMMENTAR: Bitte nicht die Nerven verlieren
Neuer Bereitschaftsdienst ab 1. April
KOMMENTAR: Merken Sie sich unbedingt 1450

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