Die Natur als Partner der Volksschule Heiligenkreuz/W.

Die Volksschüler genießen die Zeit in der Natur.
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Seit Jahren nutzt die Volksschule Heiligenkreuz am Waasen die anliegenden Wälder als zweites Klassenzimmer und fördert somit konzentrationsschwächere Kinder in ihrer Aufmerksamkeit. Dadurch wird die Arbeitsmotivation aller gestärkt. Ein Vorzeigeprojekt in der Region Stiefingtal.

HEILIGENKREUZ AM WAASEN. Begonnen hat alles mit dem Projekt „Kinder gesund bewegen“. Durch den Sportunion Verein Flib -Familie in Bewegung und in Zusammenarbeit mit der „Gesunden Gemeinde“ Heiligenkreuz am Waasen, wurde dieses Projekt in die Volksschule Heiligenkreuz am Waasen gebracht, um den LehrerInnen neue Ideen für den Bewegungsunterricht zu zeigen und die Kinder wieder zu mehr Bewegung zu motivieren. In all den Jahren wurde dieses Projekt intern ausgebaut. In die Sportstunden wurde der Lehrstoff miteingebaut und auch die anliegenden Wälder wurden zum Klassenzimmer. Viele Studien zeigen, dass der Wald die Gesundheit und Konzentration fördert und mit seiner Vielfalt und doch Einfachheit einen geeigneten Lernraum anbietet. „Nach einer gewissen Gewöhnungsphase wird der Wald von den Kindern nicht mehr nur als Spielraum, sondern auch als Arbeitsraum akzeptiert!“, resümiert eine Lehrerin der Volksschule.

Von Experten begleitet

„Die Klassen werden von einer zertifizierten Wald- und Erlebnispädagogin begleitet. Ein Ausgang dauert zwischen drei und vier Stunden, in denen Gruppendynamik, Mathematik, Deutsch oder Sachunterricht, immer unter dem Aspekt des bewegten Lernens, im Fokus stehen.“ Ab der zweiten Klasse steht auch ein tiertherapeutisch angelegter Ausgang auf dem Programm. Mit den Stiefingtaler Lamas geht es querfeldein. Dabei liegt die Verantwortung der Tiere bei den Kindern. Diese müssen die Vierbeiner sicher in der Gruppe führen und versorgen. Dadurch lernen die SchülerInnen Verantwortung zu übernehmen. Gerade Kinder mit Zeichen von Anpassungsstörung und ADHS zeigen hier eine sehr ruhige und gruppendynamische Charakterseite. Um einen Transfer in den Schulalltag zu schaffen, werden diese Ausgänge regelmäßig durchgeführt und auch mit den Kindern reflektiert.

Individueller Erfolg

„Lernen funktioniert vor allem mit Emotion, mit BE-GREIFEN und mit der Chance zum Transfer durch Reflexion. In Kombination mit der Kraft der Natur wird hier eine neue, sehr effiziente Lehr- und Lernsituation geschaffen, die jeden einzelnen individuell zum Erfolg bringt!“, so meint Manuela Rogl (Erlebnispädagogin – Verein Flib)

Die Volksschüler genießen die Zeit in der Natur.

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