Holler-Tore gehen um die ganze Welt

Plug und Play vorinstalliert: Ewald Holler vor einem seiner hochwertigen Tore, die um die Welt gehen.
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  • hochgeladen von Waltraud Fischer

2017 ist ein gutes Jahr für Holler-Tore - das steht schon jetzt fest. Zum 25-Jahr-Jubiläum im Februar ging die neue Produktions- und Forscher-/Entwicklungswerkstätte in Betrieb und LH Hermann Schützenhöfer zeichnete das Familienunternehmen mit dem Steirischen Landeswappen aus. "Wir konnten den Exportanteil heuer von 84 Prozent im Jahr 2016 auf 88 Prozent steigern. Das bedeutet eine Umsatzsteigerung von 18 Prozent", ist Ewald Holler stolz auf seine Mannschaft .

Eigene Forscherwerkstätte

Herzstück des Betriebes bildet eine eigene Forschungs- und Entwicklungswerkstätte, die mit 64 m² zwar leicht überschaubar ist, aber neben dem Chef nur der langjährige Mitarbeiter Boris Vidovic (seit 23 Jahren im Team, zuständig für technische Dokumentation und zeichnerische Darstellung) und Prototypenbauer Herbert Pölzl ihr "Eigen" nennen. "Hier werden Prototypen gebaut, Produktweiterentwicklung und Dauertests durchgeführt und Grundlagenforschung in Material- und Sicherheitstechnik betrieben", erläutert Ewald Holler, der mit seinen Toren mittlerweile zu den innovativsten Aushängeschildern Europas zählt. Vorsprung macht sich bezahlt: "Wichtig ist, dass man den Mitbewerbern immer einen Schritt voraus ist, um weltweit exportfähig zu bleiben." So wie im Falle des von Holler-Tore eigens entwickelten Inline-Antriebssystems (Plug und Play vormontiert). Neueste Errungenschaft ist ein Modular-Tor, dass je nach Bedarf individuell aus Grundteilen in einer Länge von fünf bis neun Metern zusammengestellt werden kann.

Auf allen Kontinenten

Ob Karibik, Australien oder Westafrika - Urlaube hat Ewald Holler hier noch nicht verbracht. Aber Holler-Tore werden mittlerweile auf alle Kontinente exportiert, zeigt der Chef auf der Landkarte. Jüngst wurden die Falkland-Inseln beliefert: Die Insel zählt drei Millionen Pinguine und 2840 Einwohner, machte sich Ewald Holler schlau. Die Tore wurden nach der Produktion in Leitring von einem britischen Militär-Versorgungsschiff auf die Falkland-Inseln gebracht. Große Aufträge gab es in diesem Jahr auch aus Schottland oder der Schweiz. Doch auch individuell-Lösungen für Privatkunden liegen Ewald Holler besonders am Herzen.

Fachkräfte gesucht

Mittlerweile beschäftigen Ewald und Brigitte Holler 115 Mitarbeiter, wobei viele langjährige Mitarbeiter dem Unternehmen die Treue halten. Doch auch Ewald Holler macht der Fachkräftemangel schwer zu schaffen: "Wir sind ständig auf der Suche nach qualifizierten Personal." Vorrangig gesucht werden Metallfacharbeiter, Elektrotechniker und Mechatroniker mit abgeschlossener Lehre, wobei die Aufstiegschancen im Betrieb gut stehen. Auch Frauen sind willkommen.

Plug und Play vorinstalliert: Ewald Holler vor einem seiner hochwertigen Tore, die um die Welt gehen.
Ewald Holler bei der Qualtiätskontrolle: Ein Tor auf dem Weg in den Prüfstand.

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