In Kaindorf ist Afrika ganz nah

Afrika lässt grüßen: Lehrling Lukas Fabing mit Firmenchef Leopold Frühwirth, Kellnerin Eva Regenfelder und Köchin Katharina Spindler (v.l.).
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  • Afrika lässt grüßen: Lehrling Lukas Fabing mit Firmenchef Leopold Frühwirth, Kellnerin Eva Regenfelder und Köchin Katharina Spindler (v.l.).
  • hochgeladen von Waltraud Fischer

Not macht erfinderisch. In einer Zeit, in der die Gaststuben nicht immer voll sind, zeigte sich Leopold Frühwirth aus Kaindorf an der Sulm, der seit 30 Jahren als Koch tätig ist, erfinderisch und servierte 2009 in der Winterzeit erstmals in seinem Traditionsgasthaus Speisen aus Afrika. Seither nehmen die kulinarischen Köstlichkeiten aus Afrika im Gasthaus Frühwirth alljährlich einen fixen Platz auf der Speisekarte ein, denn die Küche in der Südsteiermark ist ohnedies allgemein sehr vielfältig und reicht von italienisch, chinesisch und mexikanisch bis russisch.
"Die afrikanische Küche hat noch gefehlt und hat mich interessiert. So habe ich in den Kochbüchern geschmökert und Rezepte unseren Gästen entsprechend auf den europäischen Gaumen abgeändert", lacht Frühwirth, der schon in Ägypten, Tunesien und Marokko die Küche bei Urlauben kennengelernt hat. Der leidenschaftliche Wirt und Koch ist von den Vorzügen der afrikanischen Gewürze wie Kreuzkümmel, Kurkuma, Gewürznelken, Zimt, Tamarinde (indische Dattel) und Pfeffer angetan, denn sie erwärmen bestens in der kalten Jahreszeit und bringen viel Abwechslung in die Küche.

Ideenreiche Speisekarte

Mehr als ein Dutzend afrikanische Köstlichkeiten für Vegetarier und Fleischliebhaber umfasst die Speisekarte bis 18. Februar im Gasthaus Frühwirth – von Samosas mit Mango-Chutney, einer wärmenden Erdnusssuppe über ein Straußenfilet und Krokodilsteak bis hin zu Zebraragout und afrikanischem Krautsalat mit Gemüse namens "Chakalaka". Dazu wird afrikanischer Wein und Amarula-Likör serviert. Als Vorspeise gibt es frisches afrikanisches Weißbrot mit Avocadocreme.
"Das Fleisch beziehe ich über eine Agentur aus Hamburg. Leider gibt es zurzeit keine Antilopen, weil durch die seit Jahren andauernde Maul- und Klauenseuche in der Wildnis Afrikas von der EU ein Importverbot verhängt wurde", erzählt Leopold Frühwirt, der persönlich am liebsten ein Zebrasteak genießt. Und nach den afrikanischen Köstlichkeiten warten im März und April die Lammtage im Gasthaus Frühwirth.

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